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3. Mannschaft

Rundenspielplan/Termine, Tabelle, Mannschaftsaufstellung

Runde 9, letzte Saisonrunde Postbauer-Heng IV / Zabo III

23.04.2010

Der  Aufstieg und die Meisterschaft
waren nach  Runde acht geschafft.
Der Kampfeswille schien verschwunden,
weil er an Ziele ist gebunden.

Das Wetter war zum Weinen prächtig
Biergärten lockten übermächtig.
Da fuhren wir
in's Schlafrevier.

SC Postbauer-Heng 4.      4 : 4      Zabo-Eintracht N. 3.

1. Spieske,Alexander      0,5 : 0,5    Knab,Reinhard,Dr.          
2. Dennstädt,Fabio        0,5 : 0,5    Schmid,Stefan
3. Gspahn,Thomas          0,5 : 0,5    Koblenz,Christoph
4. Pechmann,Klaus         0,5 : 0,5    Hennemann,Herbert
5. Ratscheu,Stefan         0  :  1     Schork,Rainer
6. Eichhorn,Andreas        1  :  0     Schwegler,Benjamin
7. Gesellchen,Bernhard     1  :  0     Scholz,Marcus
8. Baum,Marc               0  :  1     Forche,Peter


Aber so ganz kampflos wollten wie uns als neuer Meister der Kreisliga 3 denn doch nicht geschlagen geben, zumal es für Benni und Stefan um die vorderen Plätze der TOP-20-Rangliste ging. Ein Aufstieg der Postbauern würde uns vielleicht auch in der neuen Saison eine Fahrt auf's Land kosten. Postbauer-Heng hingegen war nach dem deutlichen Untergang gegen den SC Stein zum Siegen verdammt.
Dass nicht mehr alle in der Stimmung für schweres Kampfschach waren, zeigte sich schon zu Beginn der zweiten Stunde:
Reinhard (fast schon grossmeisterlich nach 12 Zügen), Christoph (wegen zu grosser Angst, die anstehenden Verwicklungen nicht meistern zu können) und Herbert (mit Dauerschach im Damenendspiel nach überstandenen Problemen) erwiesen sich als friedfertig und beendeten ihre Partien remislich. Alsbald schloss sich ihnen Marcus als Zuschauer an, jedoch nicht ganz so zufrieden:
sein Gegner hatte nach Bauernverlust eine heftige Angriffsstellung aufgebaut, gegen die Marcus nicht die besten Züge fand und spektakulär unter Damenopfer mattgesetzt wurde.
Auf die nächsten Entscheidungen musste man dann doch laaaaange warten, auch wenn sich vieles schon Stunden vorher abzeichnete:
Peter schloss eine souverän vorgetragene Partie nach Figurengewinn  mit einem Mattangriff ab und glich aus. Ritschie eroberte gegen seinen Gegner erst die Qualität, anschliessend aber auch noch einen vorwitzigen Springer ohne Rückzugsfeld und verwertete den Vorteil eines Turmes zu einem Doppelturm-Matt. Nach dem klaren Ende einer sicher geführten Partie sind wir in Führung gegangen, doch Unheil zeichnete sich ab:
Benni hatte erstmals zu einer für ihn neuen Eröffnungsvariante gegriffen und den Gegner durch einige Ungenauigkeiten in den Mehrbesitz von Qualität und Freibauer gebracht. Anschliessend konnte er aber die Stellung soweit beruhigen, dass eine direkte Niederlage nicht mehr zu befürchten war. Als dann die Festung endlich stand, stellte er unmotiviert im 39. Zeitnotzug einen ganzen Turm ersatzlos ein. Der dicke Bock am Ende einer tollen Saison hat aber zum Glück keine Folgen für unser Saisonziel.
Die Entscheidung musste also durch/bei/gegen Stefan fallen, der wider besseres Wissen eine Buch-Variante gespielt hatte, die er selbst (zumindest für sich und seine Spielweise) als nicht gut bewertete. Entsprechend hatte er beständige Probleme, die sich erst durch den vom Gegner angebotenen Tausch der letzten Schwerfigur etwas erleichterten. Das Endspiel mit Springer und Läufer gegen das gegnerische Lauferpaar wurde von allen anwesenden Experten (und denen die sich dafür hielten) als vorteilhaft für den Gegner eingeschätzt. Der fand aber kein Mittel gegen Stefans umsichtige Verteidigung. Nach vollständiger Abriegelung der Einbruchsfelder wurde die Partie Remis gegeben, sehr zum Entsetzen der Spieler aus Postbauer-Heng.
Mit dem 4:4 konnten wir die Saison ungeschlagen beenden und somit auf den Durchmarsch via Start-Ziel-Sieg (wir lagen durchgehend auf Platz 1!) noch eins draufsetzen. Mit 7 aus 9 teilen sich Stefan und Benni überdies in die Plätze 1-3 der TOP-20-Wertung, gefolgt von Reinhard, Herbert und Ritschie mit jeweils 6 Punkten.

Im Felde sind wir unbesiegt.
Keiner hat uns drangekriegt.
So gehn wir in die Sommerpause
Und freun uns auf so manche Brause
aus kühlem Nass und kühlem Bier.
Am Rasenschach, da sitzen wir.
Im warmen Sonnenuntergang
wird uns die Zeit gar nie nicht lang.

Für unseren Gegner reichte es übrigens nicht mehr:
obgleich auch 2 der 3 Verfolger ebenfalls nur ein 4:4 erreichten nutzte der SC Stein den Schwung des Sieges im direkten Vergleich zu einem deutlichen Sieg über ersatzgeschwächte Neumarkter und erreichte somit aufgrund der mehr erzielten Brettpunkte den zweiten Aufstiegsplatz. Glückwunsch nach Stein, aufgrund der tollen Lokation könnte ausnahmsweise sogar ein Auswärtsspiel auf unserer Wunschliste stehen :-)

Zum Abschluss ein Dank an alle Stamm- und Ersatzspieler für ihren Einsatz sowie auch an unsere Zweite,
die durch ihren Verzicht auf Ersatzspieler den Aufstieg mit ermöglicht hat.

Koautoren: Knab/Hennemann

Zabo Eintracht III / SG Nürnberg 1978 II

9.04.10

Diesmal konnten wir's uns leisten
nur mit sieben zu erscheinen,
um die Gegner auszubeinen,
die ganz vollzählig anreisten.

Nürnberg achtundsiebzig,
Mann, war das gemütlich!
Drei Mannschaften in lauer Nacht.
Remis hat die Dritte mit links gemacht.

Die Titelsammler sind wir ja,
stets heiter, lustig, hopsassa.

Zabo Eintracht III          4 : 4        SG Nürnberg 1978 II
1. Knab,Reinhard,Dr.       1  :  0       Schulz,Siegfried 
2. Schöne, Steffen         0  :  1       Nüßlein,Christian
3. Schmid,Stefan          0,5 : 0,5      Bald,Johannes
4. Koblenz,Christoph       0  :  1       Brunnhuber,Edwin
5, Hennemann,Herbert       1  :  0       Schönsteiner,Hans-Jürgen
6. Tränkl,Jürgen          0.5 : 0,5      Baur,Stefan
7. Schork,Rainer           -  :  +       Heinisch,Horst
8. Schwegler,Benjamin      1  :  0       Söllner,Hans 


Den Aufstieg seit der Runde 7 schon in der Tasche, ging es gegen die zweite von 1978 "nur" um Ehre und Meisterschaft. Der Kampf wurde im Gegensatz zur Vorrunde zu einer Berg-und-Tal-Fahrt. Mit dem kampflosen 0:1-Rückstand im Nacken drehten Herbert und Reinhard am Gashebel und durch ihre frühen Siege das vorläufige Ergebnis:

"Herbert zeigte klassisches Schach und transformierte munter diverse Vorteile (Raumvorteil zu aktiven Figuren, die Figurenstellung zur Schaffung eines vorgerückten Bauern und damit zu einem Stützpunkt, den Stützpunkt zur "Beherrrschung der 7. Reihe absolut" - Nimzowitsch wäre stolz auf diese Anwendung seines Systemsgewesen!) bis zur Aufstellung einer Mattdrohung, die nur durch Materialhergabe oder die gewählte sofortige Aufgabe abwendbar war."

kommentiert der Mannschaftsführer. Mir bleibt nur zu bemerken, daß ich wegen der Tabellenlage unbelastet aufspielen konnte. Das war wohl auch bei Reinhard der Fall. Hören wir ihn selbst in eigener Sache:

"Im Gegensatz dazu errang Reinhard durch Hergabe zweier Bauern die vollständige Kontrolle über das Zentrum und anschliessend das gesamte Brett, so dass Weiss nach etwa 20 Zügen angesichts von herben Materialverlusten den Kampf aufgab."
Zwischenstand nach 2 1/2 Stunden: 2:1 für Zabo.

Nach den beiden Remisen von bisherigen Top-Scorern wie Stefan und von Jürgen - in beiden Partien war nichts wirklich Entscheidendes passiert - konnte Christoph seine lange gut aussehende Stellung im Damenendspiel nicht mehr halten und musste aufgeben.
Neuer Zwischenstand damit: 3:3
Doch es sah weiterhin gut aus: Sowohl Benni als auch Steffen standen auf Gewinn. Am achten Brett trumpfte ein Mehrbauer, am zweiten ein Freibauer zum Endspiel auf. Der Mannschaftssieg trotz Unterzahl lag in greifbarer Nähe.

Doch manchmal kommt im Endspielschach
ein Bauer nicht unter das rettende Dach.

Kurz vor dem angestrebten Remishafen setzte Steffen seinen Freibauern etwas zu optimistisch in Bewegung und stellte ihn dadurch ein. Mit dem Minusbauern war das Turmendspiel dann nicht mehr zu halten.

Eng wurde es und immer enger,
die Gesichter wurden länger.
Im Räucherkammerl hing der Rauch.
Zaboraner rauchten auch.

Denn auch Benni hatte seinen Mehrbauern beim Übergang in ein reines Turmendspiel verloren. Er setzte aber den Gegner mittels eines entfernten, vom Turm ideal unterstützen Freibauern sowie psychologischer Kriegsführung massiv unter Druck, wodurch er sich erneut einen Bauern erobern konnte. Da er die letzten Gegenchancen durch den perfekten Einsatz seines Turmes - zuerst hinter dem eigenen, anschliessend hinter dem gegnerischen Freibauern - minimieren konnte, gab der Gegner die Partie früher auf, als es allgemein in der Räucherkammer erwartet worden war.
Damit rettete unser Youngster das Mannschaftsremis und übernahm mit 7 Punkten aus 8 Partien die Führung in der TOP-20-Wertung. Zwar hätte die Meisterschaft mit dem errungenen Mannschaftspunkt allein nicht sichergestellt werden können. Aber durch den gleichzeitigen Untergang des Tabellenzweiten und Schlussrundengegners Postbauer-Heng beim Aufstiegskonkurrenten in Stein hätten wir uns sogar eine Niederlage leisten können. Wir wären trotzdem als Meister der Kreisliga 2 aufgestiegen.
Wir können also jetzt locker ins letzte Treffen der Saison gehen und gelöst aufspielen, wobei es vielleicht die eine oder andere Glanzpartie gibt. Neben der Verbesserung der persönlichen Leistungskennzahlen soll aber auf jeden Fall der Nimbus der Unbesiegbarkeit gewahrt werden - auch um keine Verzerrung im Kapf um den noch vakanten zweiten Aufstiegsplatz zu bewirken!

Koautoren: Hennemann/Knab

SW Nürnberg Süd 7. / Zabo-Eintracht N. 3.

12.03.10


Die Süder waren angetreten,
die letzte Chance sich zu sichern
beim Aufstieg ein Wort mitzureden.
Am Ende war's an uns zu kichern.

Wer Spieler heimschickt ohne Not
beißt mit sieben Mann hart in's Brot.
So wurden Remisen eingefahren,
um den Mannschaftssieg zu wahren,

der den Aufstieg für uns bedeutet.
Wir haben keinen Gedanken vergeudet
daran, daß schön zu spielen wäre,
zu opfern etwa eine Mähre,

um mit kombinatorischen Geschick
zu zwingen unser schachliches Glück.
Ein Remis reihte sich an's Unentschieden.
Mehr wollten wir an dem Abend nicht bieten.


SW Nürnberg Süd 7.             3 : 5              Zabo-Eintracht N. 3
1. Seger,Joachim              ½  :  ½             Knab,Reinhard,Dr.
2. Pilch,Jan                  ½  :  ½             Schöne,Steffen
3. Pörzgen,Michael            ½  :  ½             Schmid,Stefan
4. Pfaller,Richard            ½  :  ½             Hennemann,Herbert
5. Schiesser,Desider          -  :  +             Schork,Rainer
6. Berntgen,Michael           ½  :  ½             Schwegler,Benjamin
7. Berntgen,Henri             ½  :  ½             Scholz,Marcus
8. Krasotin,Valentin          0  :  1             Forche,Peter




"4,5 Brettpunkte müssen her, egal wie" lautete die Devise für diesen Mannschaftskampf. Denn damit wäre der Aufstieg vor den beiden letzten, vermutlich relativ knappen Kämpfen gegen unsere unmittelbaren Verfolger schon unter Dach und Fach.

Dass der Ausgang des Kampfes bereits im Vorfeld durch die Süder vorentschieden wurde, konnte niemand wissen. Zu Spielbeginn - Zabo 3 als guter Gast endlich einmal vollzählig und pünktlich - mussten beim Gegner noch schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden: standen doch Spieler bereit, den Kampf an Brett 8 aufzunehmen. Schließlich nahm dort der erst am Spieltag aktivierte Jugendspieler Platz, ein überzähliger Spieler trat die Heimreise an. Verfrüht, denn wenige Minuten nach Spielbeginn fiel auf, dass das fünfte Brett noch verwaist war. Der telefonisch informierte Stammspieler traf allerdings erst deutlich nach Ablauf der einstündigen Wartezeit im Spiellokal ein.

Zu diesem Zeitpunkt hat sich Ritschie Schork bereits ein kampfloses Siegerbier entkorkt, wir führten 1:0 und der Blick an die übrigen Bretter zeigte durchaus Positives:
Ausgeglichenes Geschiebe an Brett 1, Mehrfigur an Brett 2, geschlossene Position an Brettt 3, leicht vorteilhaftes Endspiel an Brett 4, Brett 5 kampflos gewonnen, Brett 6 ein Mehrbauer aus einem angenommenen Morra-Gambit mit eigentlich sicherer Stellung, ein schwerblütiges Geschiebe aus einem Abtauschfranzosen heraus an Brett 7, sowie einen, nein zwei, nein drei Mehrbauern (zwischenzeitlich sogar vier?!) an Brett 8.

Auf dieses Brett richteten sich denn auch alle Augen nach ca. 2,5 Stunden, weil Peter Forche nach zwischenzeitlichem Figurengewinn, Rückopfer und Abwicklung ins Endspiel seine erste Zeitnotphase überstehen musste. Statt des von den Kiebitzen erwarteten Endspiels mit 2 Türmen und 5 Bauern gegen 2 Türme und einen Bauern geriet er in ein Endspiel mit 4 gegen 2 Bauern und je einem turm auf beiden Seiten. Es zeigte sich, dass auch dieses Endspiel trotz gegnerischem Freibauern sicher gewonnen war, so dass der zweite (und letzte) Sieg des Abends verbucht werden konnte.

Mit dem 2:0 im Rücken wurde dann das Konzept Aufstiegssicherung verwirklicht:
Nachdem Stefan Schmid am Brett 3 bereits remisiert hatte, nahm Reinhard Knab am Brett 1 in wohl eher schlechterer Stellung das dritte Remisangebot seines Gegners an. Herbert Hennemann am Brett 4 mit inzwischen zweifelhaftem Endspiel nach überhasteter Abwicklung - und Marcus Scholz an Brett 7 boten als Nächste Remis an und erhielten dieses von ihren Gegnern auch; damit war zumindest das Minimalziel Mannschaftsremis gesichert. Deshalb boten dann auch Steffen Schön am Brett 2 und Benni Schwegler am Brett 6 ihren Gegnern Remis an, welche nach kurzem Blick auf die Bretter auch angenommen wurden.

Sicher war die schachliche Leistung nicht wirklich erstklassig, aber mit der taktischen Umsetzung der vorgegebenen Strategie können Mannschaft und Mannschaftsführer zufrieden sein!

Damit ist das Klassenziel erreicht, der Durchmarsch gelungen, die Kür kann beginnen!

Koautoren: Knab/Hennemann

Zabo III - Noris-Tarrasch 9

am 26.02.10
Noris-Tarrasch, frisch verstärkt,
kommt mit vier Mann nachgemeldet.
Von uns ist kein Spieler erkältet
oder sonstwie abgemeldet.
Benni freilich, kaum bemerkt,
Trägt die Schulter im Verband,
weil im brach sein Schlüsselbein.
Skifahren ist nun mal riskant.
Setzt sich ans Brett mit Schmerz und Pein
Und fährt den vollen Punkt uns ein.

Zabo-Eintracht N.3.  4½ : 3½    SC N-T Nürnberg 9.  
Knab,Reinhard,Dr. 0 : 1 Stadler,Simon
Schöne,Steffen 0 : 1 Kulok,Solomon
Schmid,Stefan 1 : 0 Knoop,Michael
Koblenz,Christoph ½ : ½ Umrath,Stephan
Hennemann,Herbert 1 : 0 Rauch,Thomas
Tränkl,Jürgen 0 : 1 Yarsev,Alexander
Schork,Rainer 1 : 0 Anicic,Dragan
Schwegler,Benjamin 1 : 0 Kost,Andreas


Durch die erste Niederlage nach über 5 Jahren von Reinhard Knab an Brett 1 gegen den stärksten Neueinkauf von Tarrasch mit einer DWZ > 2100 ( in der Kreisliga 3, hört, hört, unerhört!), die sich schon länger angekündigt hatte aber immerhin erst nach 3 Stunden Spielzeit besiegelt wurde, geriet die Mannschaft zunächst ins Hintertreffen. Ein Blick auf die Bretter zeigte zu diesem Zeitpunkt aber jeweils einen Mehrbauern auf 2 Brettern, 2 materiell ausgeglichene Positionen mit leichtem Druckspiel sowie eine unübersichtliche Angriffsstellung - letztere zum Glück bei Stefan Schmid, dem diese Stellungen ja besonders liegen :-)Von daher alles noch offen, alles drin!

Nach 3 1/2 Stunden Spielzeit begann dann die halbe Stunde der Wahrheit:
Zunächst nahm Herbert Hennemann, der durch eine gelungene Abwicklung im Mittelspiel einen Bauern bei anhaltend besserer Stellung gewonnen hatte, seinem Gegner an Brett 5 eine ganze Figur ab und gewann schnell durch raschen Bauernvormarsch. Ein gaaaaanz wichtiger Punkt gegen einen nominell fast 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegener - aber was sagt das schon aus :-)
Anschliessend brachte Stefan Schmid an Brett 3 den König des Gegners auf f6 in eine ausweglose Situation - ein schöner Schwarz!-Sieg zur erneuten Führung. Nur 3 Minuten später musste sich auch der Gegner von Rainer Schork an Brett 7 mit kompensationslosem Minusturm, der sehr schön durch anhaltendes Druckspiel erobert worden war, geschlagen geben.
Der Zwischenstand von 4:2 ( Inzwischen hatte auch Benni Schwegler am 8.Brett gewonnen) ermöglichte Christoph Koblenz an Brett 4 im 39. Zug und damit noch in der Zeitnotphase das Abfeuern eines Remisangebots bei eigenem Mehrbauern, dass sein nominell schwächerer Gegner sehr zur Überraschung und Freude aller Zaboraner schnell annahm.

Somit war nach 4 Stunden der hart erkämpfte Mannschaftsieg unter Dach und Fach. Die einmal mehr unnötige Niederlage des unglücklich agierenden Steffen Schöne (die eigene Mithilfe bei der Räumung eines zentralen Feldes für die gegnerischen Leichtfiguren in eigentlich tot-remiser Stellung führte zum Bauernverlust und trotz heftiger Gegenwehr zur Niederage) auf Brett 2 eine halbe Stunde später war nur ein kleiner Schönheitsfehler beim 4,5:3,5 Mannschaftssieg. Denn auch Jürgen Tränkl hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und bei einer Abtauschaktion danebengegriffen.

Damit konnte die Tabellenführung - auch aufgrund der weiteren Ergebnisse - tatsächlich ausgebaut werden: Bereits in der nächsten Runde könnte der Aufstiegsplatz durch einen weiteren Sieg vorzeitig erreicht sein! Allerdings wird auch SW Nürnberg Süd 7. um die letzte eigene Chance kämpfen wollen, eine erneut konzentrierte Leistung ist Pflicht!

Ergänzung: Neben der Tabellenführung des Teams konnten auch Stefan Schmid und Benni Schwegler ihre Führung in der Top-20-Rangliste der Kreisliga 3 ausbauen: mit jeweils 5 Siegen und einem Unentschieden haben sie jetzt bereits einen ganzen Punkt mehr erkämpft als die konkurrierenden Punktesammler.

Koautoren: Knab, Hennemann

P.S.: Weil auch alle anderen Zabo- Mannschaften an diesem denkwürdigen Tag gewonnen und Maria Riesch ihre zweite
Goldmedaille errungen hat

klang's in Zabo lange noch
"Zabo Eintracht lebe hoch!"

von feuchtfröhlichen Zechern
neben ihren vollen Bechern

 

TSV Buch I - Zabo III


Wir fahren immer gern nach Buch.
Sie stehen bei uns in dem Ruch,
daß sie nicht gewinnen können,
selbst wenn sie mit Macht anrennen.

und in großer Überzahl
wie damals anno dunnemal
als wir mit vier Mann nur erschienen.
Und sie konnten nicht gewinnen

Als Favoriten nach Buch gefahren
Dort immerhin rechtzeitig erfahren,
daß uns nichts wird geschenkt.
Dafür sei Buch bedenkt!


Die Duelle mit Buch waren also meist erfolgreich und sind bei uns in guter Erinnerung. Wir hatten uns einiges vorgenommen, zumal wir bei den an den Brettern 2-4 zu erwartetenden Remisen am Spitzenbrett und an den Brettern 5-8 favorisiert waren. Doch da ausgerechnet auch die hinteren Bretter der Bucher bei ihrem knappen Sieg in Stein gepunktet und Selbstvertrauen getankt hatten, kam alles ganz anders.

Nach nicht ganz 2 Stunden musste Ritschi Schork an Brett 6 die Waffen strecken; in einer schottischen Partie kam er in eine gedrückte Stellung, verlor schnell einen Läufer und mit der endgültigen Öffnung der Stellung auch die Partie. Eine Stunde später - an Brett 7 hatte Benni Schwegler inzwischen erst eine Quali, später dann einen ganzen Turm weniger, an Brett 8 stand Peter Forche gedrückt - nahm Jürgen Tränkl an Brett 6 widerstrebend mit einem Bauern weniger das angebotene Remis an, da in seiner offenen Partie mit vielen Abtäuschen keine Kompensation zu sehen war.

Remisangebote der Gegner an Brett 1 und 4 sowie eine Anfrage von Christoph Koblenz auf Brett 3 mussten im Hinblick auf den Stand des Wettkampfes negativ beschieden werden. Dann aber begann sich das Blatt langsam zu wenden.

Bennis Kampfgeist - die Fabel von den beiden Fröschen in der Milch bewahrheitet sich doch immer wieder - wurde überraschend belohnt. Die Aktivität aller seiner Figuren machte aufgrund des fehlenden Zusammenhalts der gegnerischen Armee den Minusturm wett, und der Gegner wurde kurzerhand Schachmatt gesetzt. Ein aufgrund des Partieverlaufs mehr als überraschender Ausgleich, der die Hoffnung auf einen positiven Ausgang des Kampfes nährte. Doch schon kurz danach kam der nächste Tiefschlag mit dem Verlust von Peter Forche, dessen Schwachpunkt f7 letztendlich zum Figuren- und Partieverlust führte. Die favorisierten Bretter hatten damit nur 1,5 Punkte erzielt. Ernüchterung machte sich breit, aber auch ein unbedingter Wille, das Verhängnis abzuwenden.

Beim Pinkeln wurde es besprochen.
Der Rückstand wird schon noch gerochen!

Weitere 10 Minuten später dann der erneute Ausgleich in einer kurios anmutenden Partie: Stefan Schmid hatte die Orang-Utan-Eröffnung seines Gegners cool mit der "Ampel" gekontert. Im Folgenden erreichte Weiss Raumvorteil am Damenflügel, unterstützte aber durch einen Damenausflug an den falschen Flügel den programmatischen schwarzen Vorstoss. Dieser führte dann auch schnell zum Gewinn von mehreren Bauern bei überlegener Stellung, die auch durch das Opfer einer Qualität nicht zu schwächen war. So streckte der Gegner genervt die Waffen.

Die Hoffnung auf weitere Erfolgserlebnisse bekam dann herbe Dämpfer. Ich (H.H.) hatte auf Brett 4 in einer holländischen Partie meinem Gegner eine Qualität abgenommen und gerade zum finalen Angriff angesetzt, als ich registrieren mußte, daß die offene Stellung meines Königs dem Gegner ein Dauerschach ermöglichte. Beim Nachspielen haben wir aber die Stellung nach dem 35. Zug von weiß analysiert mit dem Fazit, daß man sie einschicken könnte unter der Überschrift "Schwarz zieht und gewinnt". Und ich ahne es am Brett, überlege fast eine halbe Stunde und sehe die Lösung nicht, die der Rechner auf Anhieb findet, genau wie Paul. Ich könnte mich in den Arsch beißen, weil ich damit mal wieder den Schönheitspreis verpaßt und den Grundstein gelegt habe für den letztlich unbefriedigenden Ausgang des Mannschaftskampfes. Ein Sieg hätte zumindestens dem Mannschaftsführer am ersten Brett viel Zeit und Schweiß gespart.

Christoph Koblenz hatte an Brett 3 zunächst einen mutigen Aufmarsch am Damenflügel vorgetragen. Nach der Öffnung der Stellung und dem Abtausch der Schwerfiguren fand er sich in einem Springerendspiel wieder, wo er mit gegnerischen Mehr- und Freibauern konfrontiert wurde. Nach mehr als 4 Stunden Spielzeit musste er schliesslich die Niederlage quittieren, womit ein Mannschaftssieg bereits ausser Reichweite war.

Am Spitzenbrett hatte sich frühzeitig eine geschlossene Stellung ergeben, in der das frühe Remisangebot sicher angebracht war. Nach langzügigem Lavieren - eher ein Hin- und Herziehen auf der Suche nach einer halbwegs sinnvollen Aufstellung - opferte Reinhard Knab mit 7 Minuten auf der Uhr einen Bauern, um anschliessend die unterschiedliche Stärke der ungleichfarbigen Läufer in die Waagschale zu werfen. Nach sicher nicht optimaler Abwicklung durch den Gegner gelang schliesslich das Eindringen in die gegnerische Stellung (Restzeit geschätzte 70 Sekunden), die selbst ein Qualitätsopfer nebst Damentausch nicht mehr retten konnte - ganz in Gegenteil, ging damit doch zwangsweise der eingeengte Läufer verloren. In der Folgezeit versuchte es Schwarz noch mit einem aktiven Gegenspiel, das aber zu keinen positven Ergebnissen führte. Nach mehrmaligem Wechsel des Spielplans in der Hitze des Gefechts gab der Gegner nach über 80 Zügen auf, als die Umwandlung der letztendlich entstandenen Freibauern in 1-2 Damen bevorstand. Auf der Uhr war noch etwa eine halbe Minute, als mit dem finalen Handschlag das 4:4 besiegelt wurde.

Damit also wohl Glück im Unglück:
Von den Erwartungen her wurden wohl 2 Punkte verloren, vom Spielverlauf her doch noch einer gewonnen. Damit konnte die Tabellenführung zwar nicht ausgebaut, aber immerhin verteidigt werden. Aufgrund der Ergebnisse der härtesten Verfolger darf Zabo III aber weiterhin positiv in die Zukunft schauen. Postbauer -Heng hat gegen 1978 gewonnen, das verschafft uns weitere Luft.


P.S.
Stellung nach dem 35. Zug von weiß (Hussnaetter), schwarz (Hennemann) zieht und gewinnt!

Weiß:
König auf g3,
Dame auf b6,
Käufer auf a3
Bauern, h2, g2, c4, c3
Schwarz:
König auf g8,
Dame auf d1
Turm auf f4
Bauern, h7, g7, g4, e4, e6

Koautoren: Reinhard Knab + Herbert Hennemann

Runde 4 am 15.01. 2010 zu Hause gegen SK Schwabach 07, 3. Mannschaft


Sie kamen sahen und verloren,
denn wir hatten uns verschworen,
kein einziges Pünktchen abzugeben.
So blieb auch keins bei ihnen kleben.

Leider konnten wir nur ersatzgeschwächt antreten, weil noch am Freitagmorgen SF Schöne abgesagt hatte. Für ihn sprang SF Baumgartl am 8. Brett ein und alle außer dem 1. Brett mußten nach oben aufrücken. Das machte die Aufgabe nicht leichter, aber immer noch lösbar, war doch unser DWZ-Schnitt um etwa 200 Punkte höher als der gegnerische.
Es schien als ob beim Gegner intern die Parole kursierte: "Vorne wird schon aus DWZ-Gründen versucht zu remisieren und hinten geschieht das Unvermeidliche."
Entsprechend trennte sich schon nach 17 Zügen und einer einfallslosen Abtauscherei SF Koblenz am dritten Brett als Erster mit Remis von seinem Gegner.
Das Spitzenbrett fand sich nach einer merkwürdigen, von Reinhard "extravagant" genannten Eröffnungsbehandlung in einer nach seiner Meinung ausgeglichenen Stellung mit beiderseitigen Chancen wieder. Das Remisangebot des gegnerischen Mannschaftsführers nahm Reinhard nach 45 Minuten im Hinblick auf die gut stehenden restlichen Bretter zum 1:1 an.
Zwei Minuten später geht Zabo III denn auch am 8. Brett in Führung. Der Gegner dort hat fast von Anfang an keine Chancen gegen unseren sauber spielenden SF Baumgartl. Bereits im vierten Zug stellt er ein Pferd ein, sodaß unser SF in aller Seelenruhe weiterspielen kann. Nach einer Springergabel auf Turm und Dame, gerät Heinz Halbig endgültig aus dem Konzept und verliert nach dem Turm auch noch die Dame. Danach wird er zügig mattgesetzt.
Stefan Schmid am zweiten Brett spielt mit weiß Damengambit und hält die Stellung ausgeglichen bis zum 35. Zug, wo ihn das "Pech" in Gestalt des Verlustes zweier Bauern ereilt. Das bedeutet Kampf um wenigstens das Remis. Aber unser Stefan versteht sich ja auch auf Psychologie und bietet von sich aus remis an, was der um 150 Punkte DWZ-Schwächere aus lauter Angst auch umgehend akzeptiert.
SF Hennemann am 4. Brett kann aus einer gefühlt besseren Stellung nach der Eröffnung leider auch nur im 32. Zug den Remisausgleich erreichen, da der Gegner zur Zunft der Maurer und Abtauscher gehört.
SF Tränkl am Brett 5 braucht ebenfalls nur 32 Züge. Nach dem Gewinn der Qualität und mehreren Bauern in einem Damengambitspiel gerät seine Dame in Bedrängnis mit dem Ergebnis, daß in den darauf folgenden Verwicklungen Jürgen die Qualität wieder einbüßt. Bernd Straussberger versäumt es aber, rechtzeitig seinen Läufer auf h7 zurückzuziehen, sodaß der von gegnerischen Bauern umzingelt und daraufhin ersatzlos genommen werden kann. Das reicht für den Sieg unseres Mannschaftskollegen.
Unser Benjamin Schwegler am 7. Brett muß lange kämpfen, um seinen nach einem geschlossenen Sizilianer im Mittelspiel gewonnenen Bauern im Endspiel so stark zu machen, daß sich der Verlust für Dominik Veeh nicht mehr verhindern läßt.
Am längsten und 50 Züge lang muß SF Schork am 6. Brett um den Sieg kämpfen. Er hat nach einem unorthodox abgewickeltem Damengambit Druck von Anfang an zunächst ohne zählbares Resultat. Aber nach und nach verliert der Gegner zwei Bauern und am Schluß auch noch eine Figur ersatzlos, sodaß er aufgeben muß.

Wir verlassen die Walstatt etwa um Mitternacht, mit einem 6:2 Sieg und drei Punkten im Reisegepäck. Ungeschlagen sind wir damit nach wie vor Tabellenführer. Es ist aber zu bedenken, daß uns die unmittelbaren Verfolger, die schweren Aufgaben erst noch bevorstehen. Voreilige Fanfarentöne sind folglich völlig unangebracht.


Runde 3 am 20.11. 2009

 

1. Knab            / Ettl       1  :  0
2. Schöne          /  Wild      0.5 : 0.5
3. Schmid          /  Hölle      1  :  0
4. Koblenz         /   Wolf     0.5 : 0.5
5. Hennemann       /  Koller     1  :  0
6. Tränkl          /  Bock      0.5 : 0.5
7. Schork          /  Sand      0.5 : 0.5
8. Schwegler       /  Starke     1  :  0
                                 -------
                                 6  :  2

 

In der 3. Runde musste unsere 3. Mannschaft zum Heimspiel ins Spiellokal der Blindenschachgruppe Nürnberg. Beim Startschuss um 19.00 Uhr jedoch fehlten zwei Spieler. Die Bretter 6 und 8 von Zabo fehlten. Mit zehn Minuten Verzögerung konnte auf Brett 8 doch noch begonnen werden, ich hatte einfach das Spiellokal nicht rechtzeitig gefunden. Um 19.45 kam auch Jürgen Tränkl an, der ein müdes „ Hab verschlafen.“ In die Runde brummte. Nach ungefähr anderthalb Stunden war es dann aber auch schon wieder vorbei auf Brett 8. Nachdem der Spieler der BSG erst eine Figur verloren hatte, sah er nach einer Gabel auf König und Turm keine Gewinnchance mehr und die Führung für Zabo war perfekt. Dieser Punkt ermöglichte ein sehr frühes Remis auf Brett 2. Nach einer eingestellten Figur und anschließender Aufgabe auf Brett 1 (2.5:0.5) und einem einsichtigen Gegner auf Brett 5, der mit Turm gegen 3 Figuren das Handtuch warf (3.5:0.5), sah es nach einem lockeren Sieg aus. Aber die verbliebenen vier Spieler der BSG gaben den Mannschaftskampf noch nicht verloren und kämpften tapfer gegen die Niederlage an. Um kurz vor 10 Uhr wurde Jürgen Tränkl doch noch von einem Remis zum Wohl der Mannschaft überzeugt, da sein Endspiel für beide Seiten kaum zu gewinnen war. Das Remis nahm er mit den Worten: „Bin zwar der Meinung, dass ich des gewinn...“ an. Diese Punkteteilung war der Wegbereiter für die Entscheidung im Mannschaftskampf. Da auf Brett 7 ein deutlicher positioneller Vorteil Vorlag, konnte Rainer Schork mannschaftsdienlich zum entscheidenden 4.5:1.5 punkten. Die anderen beiden Partien dauerten noch ungefähr eine halbe Stunde. Die Partie auf Brett 4 endete in einem Remis, trotz deutlich positioneller Schwächen. Den krönenden Abschluss eines gelungenen Mannschaftskampfabends bildete eine schöne Mattkombination zur Beendung einer verworrenen Partie auf Brett 3.

Durch den verdienten 6:2-Sieg sind wir dem deklarierten Ziel Aufstieg wieder einen Schritt näher gekommen.

Benjamin Schwegler

 

*Die Partie am Brett 5 war insofern bemerkenswert, als der Spieler der BSG als Weißer in der Eröffnung nach einem Baueropfer voll entwickelt eine Rieseninitiative erlangte, die er freilich nicht verwerten konnte. Bereit eine weitere Figur sowie die Qualität gegen einen entscheidenden Mattangriff ins Geschäft zu stecken übersah er einen entscheidenden Zwischenzug, der ihm eine weitere Figur und den Gewinn kostete. Ich mußte danach noch hart kämpfen und genau spielen, denn meine überzählichen Figuren standen alle noch hinten drin. Respekt aber vor einem Gegner, der sein Herz derart in die Hand nimmt! Verrechnen kann sich schließlich jeder einmal.

Herbert Hennemann

Runde 2 am 30.10. 2009

Zabo 3 gegen SC Stein 1

1. Knab                /      Dr.Guttenberger           1  :  0
2. Schöne / Frenz 0 : 1
3. Schmid / Nickl 1 : 0
4. Koblenz / Godo 0.5 : 0.5
5. Hennemann / Alesi 0 : 1
6. Tränkl / S.Guttenberger 1 : 0
7. Schork / C.Guttenberger 0.5 : 0.5
8. Schwegler / Pusze 0.5 : 0.5
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4.5 : 3.5


Der zweite Gegner war deutlich stärker, aber eigentlich auch kein Problem, wenn man den DWZ-Durchschnitt vergleicht. Wir haben aber nur mit Müh und Not gewonnen und stehen folglich immer noch an der Tabellenspitze. Die Siege von Knab, Schmid und Tränkle waren zwar hochverdient und glänzend herausgespielt. Umso trauriger sieht es bei den Niederlagen aus. Einmal mehr bewies SF Hennemann seine Endspielschwäche, nachdem der Gegner bis zum Endspiel nur gemauert und keinerlei Initiative ergriffen hatte.
Am bemerkenswertesten an dem Abend war die Rettung der verirrten weißen Maus auf dem Vorplatz des Lokals in Stein. Ein Heidenspaß sie mitten auf einer Partie im Übungsraum der Steiner freizulassen.

H. Hennemann

 

Runde 1 am 9.10. 2009

Zabo 3 gegen SK Neumarkt 3

1. Knab            /       Schilay          0,5  :  0.5
2. Schöne          /       Simon             0   :   1
3. Schmid          /       Kreml             1   :   0
4. Koblenz         /       Hoffmann         0.5  :  0.5
5. Hennemann       /       Daum              1   :   0
6. Schork          /       Hausmann          +   :   -
7. Schwegler       /       Heider            1   :   0
8. Scholz          /       Reichert          1   :   0
               ----- 
                                             6   :   2

Sk Neumarkt 3 reiste mit 7 Mann an, ließen ihr 6.Brett frei und gönnten so unserem Schachfreund Schork einen feuchtfröhlichen Abend. Ihre Besetzung ließ auch sonst zu wünschen übrig. Ihr DWZ-Schnitt von 967 sagt alles. Sie versprachen sich wohl von vorneherein keine Chance. Und so lief es denn auch. Eigentlich hätten wir noch höher gewinnen müssen. Auf den Brettern 3 und 5 - 8 ergab sich schon frühzeitig eine materielle Überlegenheit, während die Bretter 1,2,4 härter umkämpft waren. Die Figuren"opfer" auf den ersten beiden Brettern waren sicher nicht korrekt (bei SF Knab ein Einsteller ), aber der Kampf war zu diesem Zeitpunkt schon vorentschieden. Buchenswert ist, daß das Remis unserem Reinhard jetzt 5 Jahre ohne Niederlage sichert, wenn auch mit dem Verlust etlicher DWZ-Punkte durch diverse Remisen.
Mit dem Kantersieg katapultierten wir uns an die Tabellenspitze auf den angestrebten Aufstiegsplatz, was aber nach der ersten Runde noch gar nichts besagen muß.
H. Hennemann

 

Runde 1 am 9.10. 2009

 

Zabo 2 gegen SK Neumarkt 3

1. Knab 1853 / Schilay 1629 0,5 : 0.5

2. Schöne 1651 / Simon 1503 0 : 1

3. Schmid 1661 / Kreml 1263 1 : 0

4. Koblenz 1556 / Hoffmann 1165 0.5 : 0.5

5. Hennemann 1444 / Daum 948 1 : 0

6. Schork 1605 / Hausmann 1234 + : —

7. Schwegler 1495 / Heider 766 1 : 0

8. Scholz 1414 / Reichert 0 1 : 0

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1585 967 6 : 2


Sk Neumarkt 3 reiste mit 7 Mann an, ließen ihr 6.Brett frei und gönnten so unserem Schachfreund Schork einen feuchtfröhlichen Abend. Ihre Besetzung ließ auch sonst zu wünschen übrig. Ihr DWZ-Schnitt von 967 sagt alles. Sie versprachen sich wohl von vorneherein keine Chance. Und so lief es denn auch. Eigentlich hätten wir noch höher gewinnen müssen. Auf den Brettern 3 und 5 — 8 ergab sich schon frühzeitig eine materielle Überlegenheit, während die Bretter 1,2,4 härter umkämpft waren. Die Figuren"opfer" auf den ersten beiden Brettern waren sicher nicht korrekt (bei SF Knab ein Einsteller ), aber der Kampf war zu diesem Zeitpunkt schon vorentschieden. Buchenswert ist, daß das Remis unserem Reinhard jetzt 5 Jahre ohne Niederlage sichert, wenn auch mit dem Verlust etlicher DWZ-Punkte durch diverse Remisen.

Mit dem Kantersieg katapultierten wir uns an die Tabellenspitze auf den angestrebten Aufstiegsplatz, was aber nach der ersten Runde noch gar nichts besagen muß.

H. Hennemann