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Vereinsmeisterschaft 2010/2011

Vereinsmeisterschaft 2010/2011

Modus

Bedenkzeit: 2h für die ersten 40 Züge, 30min für den Rest der Partie.

Spielbeginn: 19:30h.

Hauptspieltage sind zunächst bindend. Kann ein Spieler den Hauptspieltag nicht wahrnehmen, so
ist mit dem Gegner ein Ausweichtermin zu vereinbaren (Termin dem Turnierleiter
bekanntmachen). Vor- und Nachspielen ist bis Meldeschluß möglich.

 

Termine (Hauptspieltage)

Runde 1 24. November 2010
Runde 2 12. Januar 2011
Runde 3 16. Februar 2011
Runde 4 16. März 2011
Runde 5 6. April 2011
Runde 6 27. April 2011
Runde 7 25. Mai 2011

 

Für die Neugierigen

Aktuelle Rangliste


Runde 1

    Name Pkt.   -   Name Pkt. Ergebnis
1 Paul Wittmann 0 - Adelbert Röckl 0 ½ : ½
2 Thomas Dietrich 0 - Christian Brenner 0 0 : 1
3 Andreas Link 0 - Nele Eifler 0 1 : 0
4 Marcus Scholz 0 - Peter Ziegler 0 0 : 1
5 Hubert Mantel 0 - Michael Baumgartl 0 0 : 1
6 Peter Forche 0 - Thomas Ahlich 0 0 : 1
7 Hans Ott 0 - Siegfried Lorenz 0 1 : 0
8 Stefan Schnabel 0 - Steffen Winterfeldt 0 0 : 1
9 Stefan Behlert 0 - Markus Kraus 0 1 : 0
10 Peter Rauh 0 - Arthur Holland 0 0 : 1
11 Christian Kögler 0 - Gerd Pauer 0 1 : 0
12 Ludwig Kaiser 0 - Steffen Schöne 0 0 : 1
13 Max Fößel 0 - Jürgen Schubert 0 1 : 0
14 Hans-Martin Roth 0 - Patrick Arold 0 0 : 1
15 Herbert Hennemann 0 - Joannis Postoltsikis 0 1 : 0


VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 1: "Alle Mann/Jede Frau an Bord...!" (24.11.10)
MichaelBaumgartlAm gestrigen Abend wurde unsere heurige Meisterschaft unter dem tosenden Applaus aller Teilnehmer feierlich eröffnet. Wie bitte, aller? Ja, alle 30 Athleten waren erschienen, um sich in die Schlachten zu stürzen! Wie üblich für Runde 1 in Turnieren nach Schweizer System tat sich dabei die "untere" Hälfte gegen ihr "oberes" Gegenstück trotz vieler guter Ansätze schwer. Wie aber ebenso üblich gab es jedoch Ausnahmen, in unserem Falle exakt 1,5 davon. In einer ihrem Verlauf nach recht eindeutigen Partie gewann MICHAEL BAUMGARTL (siehe Bild) gegen HUBERT MANTEL. Dagegen hatte ADELBERT RÖCKL bei seinem Unentschieden gegen PAUL WITTMANN doch etliche bange Momente zu überstehen, bis sich nach 5 Stunden Spielzeit ein klares Remis ergab. [ZAPF]

Wenn schon alle Teilnehmer anwesend waren, dann wollen wir heute auch einmal chronologisch vorgehen: Als Erstem gelang es HERBERT HENNEMANN seine Partie zu gewinnen, obwohl man eigentlich davon sprechen müsste, dass ebendiese Partie von JOANNIS POSTOLTSIKIS verloren wurde. Denn nach einer "Skandinavischen Eröffnung" stellte unser ´Wirt´ in völlig ausgeglichener Stellung mit seinem 11. Zug zwar eine einzügige Mattdrohung auf, doch damit unglücklicherweise auch sein Dame ein, wonach der Ausgang dieses Kampfes entschieden war. – Als Nächster gewann HANS OTT in einem "Offenen Spanier" zunächst einen Bauern, dann eine Figur und damit kurzzügig auch die Partie, da sein Gegner SIEGFRIED LORENZ im 8. Zug fehlerhaft von der Theorie abwich. – Danach überwand ARTHUR HOLLAND den zähen Widerstand von PETER RAUH, da Letzterer in nahezu gleicher Stellung ein Zwischenmatt übersah. Dabei hatte sich unser ´Rauhi´ wirklich anständig gegen ein "Lettisches Gambit" zur Wehr gesetzt. – Dann gewann MAX FÖßEL im Duell der beiden ´Jungstars´ ein "Damengambit" gegen JÜRGEN SCHUBERT, der bereits im 6. Zug seinen Königsflügel so nachhaltig schwächte, dass die (Fessel-)Drohungen in der Folge Überhand nahmen und danach entscheidend Material kosteten. – Als Nächstes konnte STEFFEN SCHÖNE eine bis zum Schluss spannende Partie gegen LUDWIG KAISER gerade eben noch gewinnen. Nach einem komplexen "Damenbauerspiel" wurde Letzterer erst im 21. Zug durch ein Springer-(Schein-)Opfer aus der Bahn geworfen und geriet durch einen nachfolgenden Fehler in ein Mattnetz. – Auch STEFAN BEHLERT hatte durchaus gegen MARKUS KRAUS zu kämpfen. Nach einer vogelwilden "Italienischen Eröffnung" verleibte sich zwar der Erstere im 14. Zug einen Bauern ein, doch schien die Stellung dafür noch genügend Gegenchancen zu bieten. Aber zwei aufeinander folgende grobe Fehler entschieden sofort die Partie zuungunsten meines ´Sensibelchens´. – Nachfolgend gewann PATRICK AROLD einen "Geschlossenen Sizilianer" gegen HANS-MARTIN ROTH. Nach einem zunächst wechselhaften Verlauf verlor ´Hansen´ bereits unter Druck stehend im 22. Zug den Überblick, sodass ´Petzi´ die Stellung kurzzügig entscheiden konnte. – Dann war es an ANDREAS LINK seine diffizile Partie gegen NELE EIFLER erfolgreich zu beenden. Nach einem "Katalanischen Damengambit" gelang es ´Andi´ im 16. Zug mit einem Bauerndurchbruch für Komplikationen zu sorgen, in denen seine Gegnerin (wohl) unnötigerweise strauchelte und entscheidend eine Figur einbüßte. – Den nächsten Punkt sicherte sich THOMAS AHLICH, nachdem seinen Gegenüber PETER FORCHE im 18. Zug ein ganz grobes taktisches Übersehen widerfahren war, welches seine aus einem "Damenbauerspiel" resultierende ausgeglichene Stellung von Grund auf zerstörte. – Aus einer "Italienischen Eröffnung" heraus entwickelte sich die Sensationspartie dieser Runde. Nach einem vermeintlich ruhigen Spielbeginn konnte MICHAEL BAUMGARTL nach einem taktischen Schnitzer von HUBERT MANTEL einen Bauern erobern und in der Folge sogar noch weitere Landwirte mit seiner marodierenden Dame einsammeln. Das Ende war nach einem weiteren groben Übersehen ein zweizügiges Matt. – Danach gewann nach einer "Ungarischen Eröffnung" CHRISTIAN BRENNER eine zunächst unscheinbare Stellung gegen THOMAS DIETRICH mit einem letztlich hübschen Mattfinale. Die hohe Qualität dieser Partie liegt im steten Ausbau scheinbar kleiner Vorteile. – Dann war die Reihe an CHRISTIAN KÖGLER seine lange Zeit Spitz auf Knopf stehende Partie gegen GERD PAUER doch noch zu gewinnen. Zwar konnte ´Kögi´ nach einem "Damenbauerspiel" einen Schnitzer seines Gegenüber im 13. Zug zu einem Bauerngewinn nutzen, doch die Verwertung dieses Vorteils erwies sich als technisch äußerst anspruchsvoll. – Dagegen gewann PETER ZIEGLER im Anschluss daran seine Partie gegen MARCUS SCHOLZ souverän bereits aus der "Französischen Eröffnung" heraus. Nach einer Ungenauigkeit im 9. Zug wurde der Stellungsvorteil unseres ´Webmasters´ stetig größer und endete mit leicht zum Gewinn ausreichendem Materialvorteil. – Als Vorletzter bestand dann auch STEFFEN WINTERFELDT seine Reifeprüfung in Form eines ganzen Punktgewinnes gegen STEFAN SCHNABEL. Doch Ersterer musste nach einer "Sizilianischen Eröffnung" lange schwitzen, da sich ein langfristiges Bauernopfer meines ´Lieblings-Redakteurs´ als außerordentlich lästig erwies und er noch im 32. Zug eine Ausgleichsfortsetzung auf Lager gehabt hätte. – Bleibt noch die halbe Sensationspartie: Im 70. Zug schließlich musste sich PAUL WITTMANN mit einem Remis gegen ADELBERT RÖCKL zufrieden geben. Dabei hatte unser ´Häuptling´ aus einem "Damenbauerspiel" heraus spätestens um den 25. Zug herum eine scheinbar technisch leicht verwertbare Stellung herausgearbeitet. Doch der anhaltende Widerstand seines Gegners zeigte offenbar Wirkung und das resultierende Endspiel ´guter´ Springer gegen ´schlechter´ Läufer war dann wahrscheinlich schon nicht mehr zu gewinnen. Uff! [ZAPF]


Runde 2

    Name Pkt.   -   Name Pkt. Ergebnis
1 Christian Brenner 1 - Arthur Holland 1 1 : 0
2 Steffen Schöne 1 - Andreas Link 1 0 : 1
3 Peter Ziegler 1 - Christian Kögler 1 1 : 0
4 Thomas Ahlich 1 - Max Fößel 1 1 : 0
5 Patrick Arold 1 - Hans Ott 1 0 : 1
6 Steffen Winterfeldt 1 - Herbert Hennemann 1 1 : 0
7 Michael Baumgartl 1 - Stefan Behlert 1 0,5 : 0,5
8 Hubert Mantel 0 - Paul Wittmann ½ 0 : 1
9 Adelbert Röckl ½ - Thomas Dietrich 0 1 : 0
10 Nele Eifler 0 - Peter Rauh 0 1 : 0
11 Gerd Pauer 0 - Marcus Scholz 0 0 : 1
12 Jürgen Schubert 0 - Peter Forche 0 0 : 1
13 Siegfried Lorenz 0 - Ludwig Kaiser 0 1 : 0
14 Joannis Postoltsikis 0 - Stefan Schnabel 0 0 : 1
15 Markus Kraus 0 - Hans-Martin Roth 0 1 : 0



ThomasAhlichVEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 2: "Noch drei..." (03.02.11)
...Ergebnisse fehlten der zweiten VM-Runde vor dem gestrigen Spielabend zu deren Abschluß und alle drei liegen inzwischen vor. Ihren jeweils zweiten Sieg erzielten dabei THOMAS AHLICH gegen unseren Gastspieler MAX FÖßEL sowie CHRISTIAN BRENNER nach langem Kampf gegen ARTHUR HOLLAND(?). Kampflos kam dagegen MARKUS KRAUS zu seinem ersten Punktgewinn, weil sein Kontrahent HANS-MARTIN ROTH leider langfristig verhindert war. - Die Auslosung von RUNDE 3..., Hauptspieltag 16.02.2011, erfolgt bald... [ZAPF]
[Kommentiert seinen jüngsten Erfolg auch gleich selbst: THOMAS AHLICH!]

Ein herzliches Dankeschön an THOMAS AHLICH, der meiner Bitte zu einer Reportage über seinen Erfolg über MAX FÖßEL gern nachkam: "Meine Eröffnung hatte ich gegen Max wohl etwas zu zahm gespielt und sah mich bereits nach 10 Zügen einem heftigen Königsangriff mit Opfermöglichkeiten ausgesetzt. Max seinerseits hatte für diesen Angriff allerdings die Damenflügelentwicklung vernach-lässigt. Nach Verstärkungen beiderseits konnte Max dem Läuferopfer durch Schlagen auf h3 im 15. Zug nicht widerstehen und wollte sich die möglichen Fortsetzungen zeigen lassen. Bei Annahme des Opfers wäre ich nach meiner Einschätzung am Brett wohl in eine nicht zu verteidigende Stellung geraten, allerdings konnte ich den Läufer stehen lassen (und damit den Bauern h3 opfern) und einen Gegenangriff starten. Nach 5 weiteren Zügen hatte ich dann für den geopferten Bauern das Läufer-paar, sowie Angriff und Bauernsturm (Bauern auf e5, f5, g4) auf den gegnerischen König. Nach wei-teren 8 Zügen, die in dieser taktischen Stellung beiderseits wohl nicht optimal waren, konnte Max das Matt nach einem Läuferopfer meinerseits nicht mehr abwehren. Eine computergestützte Analyse wird hier bestimmt einige interessante Varianten und Zugalternativen aufzeigen, die wir beide am Brett und in der Post-Mortem-Analyse nicht gesehen hatten." [THOMAS AHLICH] - Das Ergebnis der Partie CHRISTIAN BRENNER gegen ARTHUR HOLLAND ist mit äußerster Vorsicht zu genießen, jedoch stand Ersterer in meinen Augen in einer wilden Stellung auf Gewinn, als ich von Dannen zog. Dieses Ergebnis wurde inzwischen durch einen unabhängigen Gutachter (LUDWIG KAISER) bestätigt. - Über die samstägliche Nachholpartie von MARKUS KRAUS und HANS-MARTIN ROTH kann ich, abgelenkt durch das sagenhafte 4 - 1 unserers Clubs gegen den VfB Stuttgart, wenig mehr berichten, als dass Letzterer sehr frühzeitig sehr, sehr viel Material einstellte, wodurch Ersterer sehr, sehr frühzeitig zu einem vollen Punktgewinn kam. Damit ist die zweite Runde nun endgültig abgeschlossen...! [ZAPF]

spieler-015-klein-kopfVEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 2: "Ich spiele..." (27.01.11)
"...gerade die aufregendste Partie meines Lebens!", sprach gestern Abend STEFAN SCHNABEL während des Duells gegen JANIS POSTOLTSIKIS zu mir, um fortzusetzen: "Naja, ich übertreibe vielleicht, oder auch nicht!?" Da diese Partie zu seinen Gunsten endete, sollen seine weisen Worte jedenfalls hiermit der Nachwelt überliefert werden. Des Weiteren gewann mit dem allerletzten Trick MARCUS SCHOLZ eine lange ausgeglichene Stellung gegen GERD PAUER. Ebensolches könnte auch PETER FORCHE gegen JÜRGEN SCHUBERT gelungen sein, sah doch seine Partie bei meinem Verlassen des Spiellokals recht leicht zu gewinnen aus?! Damit fehlen der 2. Runde nur noch drei Ergebnisse zu ihrer Beendigung. [ZAPF]

Drehen wir doch einfach die obige Reihenfolge um! - Wie ich gerade eben aus äußerst zuverlässigen Quellen erfahren habe, wurde aus meinem Verdacht nun Gewissheit, denn PETER FORCHE gewann letztlich souverän gegen JÜRGEN SCHUBERT. Die Details zu dieser Partie müssen allerdings unserem interessierten Publikum vorenthalten werden, zog doch einer der beteiligten Spieler die völlig zurecht immer beliebter werdende Option "Schweigebier"! - Auch wurde mein allererster Eindruck vom Duell zwischen GERD PAUER und MARCUS SCHOLZ mittlerweile nach Analyse der Partie bestätigt. Nach einem recht ruhigen "Damenbauerspiel" in der Eröffnung verzichteten die Beiden auch im Mittelspiel auf die ganz harten Bandagen, sodass man im Endspiel mit jeweils Dame, Turmpaar und Springer bei symmetrischer Bauernstellung schon beinahe den Friedensschluss erwarten konnte. Doch in diesem Moment wurde GERD für einen Augenblick unachtsam und vernachlässigte mit einem Damenzug die Deckung eines seiner Türme. Und MARCUS, der Fuchs, schlug mit einem raffinierten wie zeitweiligen Qualitätsopfer zu, welches ihm im Endeffekt jedoch einen ganzen Mehrturm sicherte. Pech für GERD, Glück für MARCUS, denn Schluss ist erst, wenn der Schiedsrichter abpfeift! - Zuletzt noch ein paar Worte zu der vielleicht aufregendsten Partie im Leben des STEFAN SCHNABEL! Nach einer offenbar von beiden Seiten gewollten "Designer-Eröffnung", deren Verlauf ab dem 3. Zug in keinem Buche mehr zu finden ist, wurde schnell ersichtlich, dass es an diesem Abend auf dem Brett sehr rustikal zugehen würde! So packte denn auch JANIS POSTOLTSIKIS schon im 9. Zug die Keule aus und öffnete mit einem Doppeleinschlag auf f7 die feindliche Rochadestellung. Doch STEFAN erwies sich seiner Aufgaben gewachsen, federte zurück und tänzelte vor und setzte schließlich seinerseits zum Gegenangriff an, dessen Wucht die Stellung von JANIS nicht mehr aufhalten konnte. Nach herben Materialeinbußen stellte deshalb unser „WIRT“ den Widerstand ein. Ein wahres Satyrspiel...! [ZAPF]

x112roecVEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 2: "Drei Gewinner..." (20.01.2011)
...wurden gestern Abend ebenso in drei Nachholpartien unserer Vereinsmeisterschaft ermittelt, wodurch die Runde 2 dieser Veranstaltung nur noch auf fünf Ergebnisse zu ihrem Abschluss wartet. Dabei konnten sich in durchaus knappen und spannenden Partien mit STEFFEN WINTERFELDT gegen HERBERT HENNEMANN sowie ANDREAS LINK
x115dietgegen STEFFEN SCHÖNE jeweils die Favoriten durchsetzen. Dagegen verlief das Duell unserer nominell gleichstarken Gastspieler ADELBERT RÖCKL gegen THOMAS DIETRICH relativ einseitig zugunsten des Ersteren, der damit den Beweis seiner guten Form aus der ersten Runde erneut antreten konnte. Dagegen scheint Letzterer die Ausläufer seiner "Neujahres-Grippe" noch nicht überwunden zu haben, gute Besserung! [ZAPF]
[Im "Gastspieler-Duell" besiegt ADELBERT RÖCKL (oben) THOMAS DIETRICH (unten)!]

Werfen wir also noch einen genaueren Blick auf die Partien. – Sehr, sehr ausgeglichen zog die Partie zwischen STEFFEN SCHÖNE und ANDREAS LINK ihre Bahnen. Denn erst mit dem 32. Zug verpasste STEFFEN durch einen recht groben Fehler die Überraschung einer sich schon länger abzeichnenden Punkteteilung. Zwar kam ANDREAS im Zuge seiner „Nimzowitsch-Indischen Verteidigung“ gegen die „Sämisch-Variante“ von STEFFEN mit vollem Ausgleich aus der Eröffnung, greifbarer Vorteil schien sich allerdings für ihn nicht abzuzeichnen. Auch nicht, als ANDREAS im Mittelspiel vorübergehend einen Bauern gewann, dazu aber in ein Endspiel mit jeweils Turm und Springer bei ungleichfarbigen Läufern abwickeln musste. Spätestens mit der Rückgabe eben dieses Mehrbauern wurden ziemliche Remistendenzen sichtbar. Doch dann wählte STEFFEN für seinen Turm ein falsches Feld, wodurch ihm binnen zweier Züge die Qualität abhanden kam. Den Rest besorgte ANDREAS anschließend mit feiner Technik durch vier präzise Züge. Das war knapp! - Ziemlich eigenwillig entwickelte sich die Begegnung zwischen STEFFEN WINTERFELDT und HERBERT HENNEMANN. Ersterer hatte natürlich aus ideologischen Gründen die "Sokolsky-Eröffnung" gewählt und Letzterer hatte mit einem sehr individuellen Aufbau erwidert, wodurch sich die Position nach zwei Zügen in keinem Theoriebuch mehr auffinden lässt. Gleichwohl schienen beide Seiten mit dem Stellungstyp zufrieden, STEFFEN marschierte plangemäß am Damenflügel auf, wohingegen HERBERT im Zentrum dagegen hielt. Doch dann geriet HERBERT aus heiterem Himmel merklich außer Tritt und eine nahezu unheimliche Serie von sieben(!) zweitbesten Zügen, deren "Krönung" in einem Springerverlust bestand, bescherte STEFFEN dann letztlich einen doch leichten Sieg in 27 Zügen. [Diesem Erfolg ließ der umtriebige STEFFEN WINTERFELDT mit derselben Eröffnung in einer Nachholpartie des Vereinspokals gegen JANIS POSTOLTSIKIS noch am selben Abend einen zweiten folgen. Leider wurde ich der Notation dieser Begegnung nicht habhaft!] - Bleibt noch die Partie zwischen ADELBERT RÖCKL und THOMAS DIETRICH zu durchleuchten. Nach einem "Königindischen Angriff" gegen einen ebenso geschlossenen Gegenaufbau lavierten beide Seiten ausschließlich in der jeweils eigenen Bretthälfte, sodass nach 18 Zügen noch alle(!) Steine auf dem Brett waren und es bis dahin keinerlei "Feindberührung" gegeben hatte. Die Stellung war dementsprechend äußerst ausgeglichen, was sich aber nach einem ersten "Schlagfall" im 19. Zug jedoch schnell ändern sollte! Denn im Bestreben mit einem Bauernhebel die Initiative zu ergreifen stellte THOMAS bereits im 20. Zug einen wichtigen Bauern ein. Diesen Vorteil baute ADELBERT in der Folge souverän mit einem Qualitätsgewinn weiter aus und das genügte nach 37 Zügen und weiteren Materialgewinnen zu einem deutlichen Punktgewinn. - Zum Wetter... [ZAPF]

VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 2: "Immer wiiieder, immer wiiider..." (13.01.11)

x105ba_m"..., immer wiiieder Baum-Gar-Tel!" dröhnen die Fangesänge aus der Südkurve unseres Vereinsheimes, denn wie schon in Runde 1 sorgte auch diesmal MICHAEL BAUMGARTL mit seinem Unentschieden gegen STEFAN BEHLERT für eine erste Überraschung(?) in Runde 2 unserer VM, in der ansonsten die klaren Favoritensiege dominierten. [ZAPF]
["Stammgast": MICHAEL BAUMGARTL, dessen Autogrammkarten in Vorbereitung sind!]

Darum ist die Geschichte der gestrigen Partien auch recht rasch zu erzählen. - Als erstes fand die Partie zwischen SIEGFRIED LORENZ und LUDWIG KAISER nach 17 Zügen ein Ende. Denn LUDWIG hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, stellte aus einer Art "Italienischen Eröffnung" heraus schon nach 5 Zügen einen Springer ein, ließ im 9. Zug einen Läufer folgen, verlor dann noch unter Zwang die Dame und wollte danach diese Partie so schnell wie möglich vergessen. - Selbiges kann man wahrscheinlich ebenso über PETER RAUH sagen, nachdem jener im 11. Zug die Dame eingestellt und im 12. Zug dann die Uhr abgestellt hatte. Zwar war PETER zu diesem Zeitpunkt nur ziemlich holprig aus der "Schottischen Eröffnung" herausgekommen, die seine Gegnerin NELE EIFLER ihm aufgetischt hatte, doch ohne diesen Riesenpatzer hätte NELE schon noch für den ganzen Punkt arbeiten müssen. - Ein "Morra-Gambit" als Antwort auf seine "Sizilianische Verteidigung" bekam CHRISTIAN KÖGLER von PETER ZIEGLER vorgesetzt. Aber ´KÖGI´ lehnte den Gambitbauern ab, doch verließ ihn zu seinem Leidwesen bereits im 6. Zug sein Theoriewissen, sodass PETER eine gewisse Initiative entwickeln konnte. Als dann durch eine taktische Raffinesse der König von ´KÖGI´ im Kögtrum, ääh im Zentrum stecken blieb, stellte ihn PETER kurzerhand vor die Alternative Aufgabe oder Materialverlust. Erstere Option wurde bevorzugt! - Recht eigenwillig, aber gut spielbar, baute sich PATRICK AROLD gegen die "Sizilianische Verteidigung von HANS OTT auf. Trotzdem ergab sich ein Mittelspiel, in dem HANS durch seine deutlich bessere Entwicklung motiviert alsbald im Zentrum durchbrach und großen Druck zu entfalten begann. Im Ergebnis musste `PETZI´ im 16. Zug einen Bauern bei anhaltend schlechter Entwicklung geben und im 25. Zug machte sich eine Bauernwalze auf den Weg, die nur noch unter weiteren Materialeinbußen aufzuhalten war. Im 29. Zug notierte ´PETZI´ schließlich den Punkt für HANS. - Besser hielt sich HUBERT MANTEL gegen die "Caro-Kann-Verteidigung" von PAUL WITTMANN. Beide folgten bis in das Mittelspiel hinein theoretischen Pfaden, doch in selbigen setzte sich dann die größere Routine von PAUL im Umgang mit diesem Stellungstyp durch. Seinem planmäßigen Durchbruch am Damenflügel hatte HUBERT letztendlich nicht genug entgegen zu setzen. Im 25. Zug eroberte PAUL einen Bauern als Frucht seiner Mühen und im 33. Zug stand HUBERT vor noch ärgeren Zugeständnissen, sodass er das Weiterspielen verweigerte. - Bleibt noch die Partie zwischen MICHAEL BAUMGARTL und STEFAN BEHLERT zu betrachten. An ihr ist allerdings das Ergebnis weit interessanter als ihr Verlauf, denn aus der "Abtausch-Variante" der "Französischen Verteidigung" heraus, haderte vor allem STEFAN damit, quasi zu keinem Zeitpunkt Dynamik in den Stellungstyp zu bekommen, sodass sich ein gleichstehendes Doppel-Springer-plus-Turm Endspiel ergab. In diesem geriet MICHAEL dann tatsächlich etwas unter Druck, strauchelte leicht, aber fiel nicht! Im Gegenteil, eine Springergabel übersehend, stellte sogar STEFAN einen Bauern ein, doch MICHAEL war das Remis in der Hand lieber als ein Sieg auf dem Dach, weswegen sich die beiden im 46. Zug friedlich einigten. - Die Nachholpartien mit Spannung erwartend! [ZAPF]


Runde 3

    Name Pkt.   -   Name Pkt. Ergebnis
1 Thomas Ahlich 2 - Christian Brenner 2 0,5 : 0,5
2 Andreas Link 2 - Steffen Winterfeldt 2 1 : 0
3 Hans Ott 2 - Peter Ziegler 2 1 : 0
4 Paul Wittmann - Michael Baumgartl 1 : 0
5 Stefan Behlert - Adelbert Röckl 1 : 0
6 Arthur Holland 1 - Nele Eifler 1 0,5 : 0,5
7 Christian Kögler 1 - Marcus Scholz 1 1 : 0
8 Peter Forche 1 - Steffen Schöne 1 0 : 1
9 Max Fößel 1 - Siegfried Lorenz 1 1 : 0
10 Stefan Schnabel 1 - Patrick Arold 1 0 : 1
11 Herbert Hennemann 1 - Markus Kraus 1 1 : 0
12 Ludwig Kaiser 0 - Hubert Mantel 0 0 : 1
13 Thomas Dietrich 0 - Jürgen Schubert 0 1 : 0
14 Peter Rauh 0 - Joannis Postoltsikis 0 0,5 : 0,5
15 Hans-Martin Roth 0 - Gerd Pauer 0 - : +



VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 3: "UNTER ´BITTE MELDE DICH´..." (10.03.2011)
x105otth...lief vor einiger Zeit eine TV-Sendung mit dem Ziel, bis dato verschollene Mitbürger wieder aufzuspüren. Und falls der beruflich "auswärts" weilende HANS-MARTIN ROTH nicht noch Mittel und Wege findet, seine ausstehende Partie mit GERD PAUER auf das kommende Wochenende zu terminieren, werde ich bei der dortigen Redaktion einmal vorsprechen müssen. Dagegen kamen die drei anderen fehlenden Partien mit zum Teil recht überraschenden Ergebnissen zur Austragung. Dabei ging der Sieg von THOMAS DIETRICH gegen JÜRGEN SCHUBERT "nominell" noch in Ordnung, doch schon das Unentschieden von PETER RAUH und JANIS POSTOLTSIKIS stellte eine erste Überraschung dar. Und schließlich sorgte HANS OTT mit seinem Triumph über PETER ZIEGLER gar noch für eine kleine Sensation dieser Runde.
[Nach einem dramatischen Spitzenduell gegen einen der drei Top-Gesetzten siegreich: HANS OTT!]

Und nun zu den Partien: Nach einer sehr ausgeglichen verlaufenden "Italienischen Eröffnung" nahm das Duell zwischen THOMAS DIETRICH und JÜRGEN SCHUBERT im Mittelspiel dann deutlich an Fahrt auf. Im Laufe dieses Handgemenges büßte JÜRGEN dann allerdings ein Bäuerchen ein. Jedoch war der Mehrbauer ein doppelter und es verblieben neben allen Schwerfiguren nur noch ungleichfarbige Läufer auf dem Brett, sodass die Position für THOMAS sicherlich noch nicht gewonnen war. Jedoch anstatt seine Stellung weiter zu konsolidieren, unterlief JÜRGEN im 20. Zug ein grobes Missgeschick, welches seinen Läufer kostete, da ihm in einer Abwicklung ein drohendes Zwischen-Matt entgangen war. Danach genügten THOMAS fünf weitere "saubere" Züge zum Gewinn. - Absolut gegensätzlich hierzu verlief die "Offene Partie" zwischen PETER RAUH und JANIS POSTOLTSIKIS bereits ab dem 2. Zug äußerst originell. Denn 1.e4-e5 2.Sf3-Ld6!? sieht man auch nicht alle Tage! Im 15. Zug konnte dann der die Partie mit Argus-Augen beobachtende Hauptschiedsrichter und beider Kombattanten Mannschaftsführer STEFAN SCHNABEL mit Stolz verkünden, "dass meine Jungens nun die Eröffnung erfolgreich abgeschlossen haben und zwar ohne größere Fehler!". Das stimmt, doch daraufhin ließ JANIS im 18. Zug einen seiner Bauern unbeaufsichtigt und nachdem ´RAUHI´ diesen verspeist hatte, schien sich die Waagschale zu seinen Gunsten zu neigen. Durch einen nachfolgenden methodischen Bauernaufmarsch am Königsflügel schien ´RAUHI´ denn auch jenen Vorteil in einen Punkt ummünzen zu können, doch aufgrund eines voreiligen Bauernvorstoßes im 33. Zug ging sein Mehrbesitz wieder verloren. Dergestalt konnte JANIS die Stellung seinerseits ausgleichen und die danach im 34. Zug erfolgende Punkteteilung hielt auch ihr Cheftrainer STEFAN SCHNABEL für "vollkommen berechtigt". - Dagegen sah es im Spitzenduell zwischen HANS OTT und PETER ZIEGLER zu keinem Zeitpunkt nach einem Remis aus. Nach 9 Zügen der ultrascharfen "NIMZOWITSCH-VARIANTE" der "FRANZÖSISCHEN VERTEIDIGUNG", in der eine marodierende weiße Dame auf g und h7 zwei schwarze Bauern entfernt, während sich die schwarze Streitmacht über den weißen Damenflügel hermacht, war es zunächst HANS, der eine zweifelhafte Fortsetzung wählte. Dadurch schien es, als könne PETER die Initiative ergreifen und als seine Springer über c4 und f5 nach e3 eindrangen, hatte man den Eindruck, als läge der Vorteil auf seiner Seite. Doch offenbar war dem gar nicht so! Zwar gelang es PETER in der Folge völlig mühelos seine geopferten Bauern zurück zu gewinnen, doch das hieraus resultierende damenlose Endspiel sah unter Vorbehalt wohl schon HANS in der Vorhand. Spätestens nach seinen erfolgreichen Bauernvorstößen am Königsflügel sah die Stellung dann so um den 30. Zug herum für HANS auch gewonnen aus. Im 35. Zug konnte PETER bereits ein Eindringen der weißen Türme auf f7 unter Bauerngewinn schon nicht mehr verhindern. Und nach einem sehr präzisen Schlussspiel von HANS sah sich PETER mit seinem 38. Zug berechtigterweise zur Aufgabe gezwungen. Eine äußerst spannende und ebenso eindrucksvolle Partie! - Damit übernehmen HANS OTT und ANDREAS LINK nach drei Runden verlustpunktfrei die Tabellenführung, gefolgt von einem "Vierspänner", der aus STEFAN BEHLERT, THOMAS AHLICH, CHRISTIAN BRENNER sowie PAUL WITTMANN besteht, die bei jeweils 2,5 Punkten stehen. Somit kommt es bald schon zu gewissen Vorentscheidungen! [ZAPF]   

VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 3: "FASCHINGS-SCHACH-VIRUS?" (03.03.2011)

x105sc_mBereits letzte Woche wurden zwei Nachholpartien ausgetragen, deren Ergebnisse zu vermelden sind: ANDREAS LINK obsiegte gegen STEFFEN WINTERFELDT und LUDWIG KAISER unterlag gegen HUBERT MANTEL. Gestern nun geschahen wahrlich seltsame Dinge im Duell zwischen CHRISTIAN KÖGLER und MARCUS SCHOLZ, auf die im Bericht von Runde 3 noch näher eingegangen wird. Dagegen stehen noch stattliche vier (!) Paarungen aus, für die sich am kommenden Mittwoch, den 09.03.2011, die allerletzte Möglichkeit zum Nachspielen bietet. Ich hoffe doch, dass euer schlechtes Gewissen siegt! [ZAPF]
[Rechtzeitig zu Fasching ein "Ritter von der traurigen Gestalt": MARCUS SCHOLZ verliert unnötig!]

Liebes Publikum, diese Partie zwischen CHRISTIAN KÖGLER und MARCUS SCHOLZ bot dem geneigten Zuschauer wirklich alles, was man sich in der "Fünften Jahreszeit" nur erhoffen kann. Ganz offenbar waren die beiden von einer Art "Faschings-Schach-Virus" befallen. Doch ich greife vor! - Mit einem äußerlich harmlos erscheinenden "Damenbauerspiel" begann das Match ziemlich unauffällig, jedoch bereits mit seinem forschen 4. Zug hätte MARCUS bei richtigem Spiel von CHRISTIAN schon seiner Rochademöglichkeit verlustig gehen können, doch beide ignorierten diese Möglichkeit mehrere Züge lang. Nach einigem Abtauschen drohte die Stellung zusehends zu verflachen, weshalb CHRISTIAN im 11. Zug beschloss, mittels eines Zentrumsdurchbruchs Öl in das zu erlöschen drohende Flämmchen zu kippen. Offenbar behagte MARCUS diese Verschärfung der Stellung nicht sonderlich, sodass ihm durch eine Unachtsamkeit doch noch das Rochaderecht verloren ging. Im Gefühl eines nun offenbar sicheren Sieges "opferte" CHRISTIAN dann eine Figur, doch als diese Kombination zwei Züge später mit der Pointe zu krönen gewesen wäre, entpuppte sich dieses Opfer letztlich als Einsteller, da ihm die forcierte Gewinnführung gar nicht in Sinn gekommen war. So hatte MARCUS urplötzlich eine ganz sichere Mehrfigur auf der Habenseite zu verbuchen und es hätte nur noch weniger Sicherungszüge bedurft, um eine glasklare Gewinnstellung zu erreichen. Doch da begann die Waagschale erneut in Form eines katastrophalen Turmeinstellers wie wild zu schwanken. Nach einer weiteren Abwicklung war es dann CHRISTIAN, der das gewinnträchtige Plus einer Qualität sowie zweier Bauern auf seiner Seite hatte. Nach erfolgtem Damentausch und einem abschließenden weiteren Figurenverlust von MARCUS fand diese wilde Rauferei daraufhin ihr Ende. Eine wirklich äußerst tragische Partie! [ZAPF]

herbertHennemannVEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 3: "Bet and lose!" (17.02.)
... lautet mein Motto bezüglich einer Berichterstattung über den gestrigen Hauptspieltag der dritten Runde unserer Vereinsmeisterschaft, die fast jeder seriösen Grundlage entbehrt! "Oh, gütiger Gott im Himmel, was ist denn nur geschehen?", fragt sich eine über alles besorgte Leserschaft just in diesem Moment und ich will schlechten Gewissens Auskunft geben. Denn um 22.15 Uhr Ortszeit zeigten sich bei mir derart eklatante Konditionsschwächen, so dass ich es vorzog die Heimreise anzutreten! Zu diesem Zeitpunkt hatte nur HERBERT HENNEMANN seine Partie mit MARKUS KRAUS erfolgreich beendet. - Alle anderen Ergebnisse stehen in Klammern, da sie nur auf meinen Schätzungen beruhen. Allerdings bin ich schon unglaublich auf meine Trefferquote gespannt. Um Auflösung wird gebeten ...! [ZAPF]
[Der bescheidene erste und einzig wahre Sieger am gestrigen Spielabend: HERBERT HENNEMANN!]

Mit immerhin 8 ausgetragenen von 15 möglichen Paarungen knackte der gestrige Hauptspieltag zwar die 50-Prozent-Hürde, doch halte ich eine weitere Verbesserung in diesem Bereich für möglich. Sehr frühzeitig hatte HERBERT HENNEMANN sein "Königsgambit" gegen MARKUS KRAUS gewonnen, doch gab sich der Gewinner nach der Partie bescheiden und sprach von "einem schweren Kampf, in dem ich große Probleme bekommen hätte können, wenn meinen Gegner in seinen Angriffsbemühungen nicht der Mut verlassen hätte!" Hier sieht HERBERT den Partieverlauf aus seiner Warte wohl deutlich zu skeptisch. Dagegen steht MARKUS nach der unter großem Pressewirbel vollzogenen Entlassung seines zuvor so erfolgreichen Trainers (der immer noch auf seine Abfindung wartet und sich hiermit den Gebrauch weiterer Rechtsmittel vorbehält) vor einem Scherbenhaufen. - Doch nun zu meinem Tippspiel: Einen ersten Treffer lande ich mit der Partie von MAX FÖßEL gegen SIEGFRIED LORENZ, wobei ich aber gestehe, dass dieser unehrenhaft zustande kommt! Denn gerade fällt mir wieder ein, wie mich "SIGI" gestern Abend eigenhändig oder vielmehr eigenpersonenkraftwagig zum Nürnberger Hauptbahnhof verfrachtete und mir dabei von der Partie berichtete. Demnach kam MAX aus einem "Damengambit" in ein etwas besseres Mittelspiel und dort nach einem kleinen Scharmützel zu einem Mehrbauern. Nach der Verspeisung eines vergifteten Bauerns hatte "SIGI" dann zeitig sogar einen Läufer zu wenig und konnte in der Folge die Partie nicht mehr retten. Unehrenhaft oder nicht: ZAPF - DRITTE RUNDE 1 : 0 - Daneben liege ich bei der Spitzenpaarung zwischen THOMAS AHLICH und CHRISTIAN BRENNER, die mit einem Unentschieden endete. Aus einer "Englischen Eröffnung" heraus eroberte sich THOMAS viel Raum im Zentrum und am Königsflügel, doch CHRISTIAN stemmte sich am Damenflügel dagegen und verhinderte die ihm drohenden Bauernvorstöße. Doch lassen wir meinen Informanten selbst zu Wort kommen: "Deine ursprüngliche Einschätzung, dass ich etwas besser stünde, wurde von Christian und mir zumindest bezüglich der Schlussstellung geteilt. Allerdings sah ich keinen zwingenden Gewinnweg und gab mich deshalb mit einem Remis zufrieden, Christian hat mein Angebot sofort angenommen. Zwischendurch fühlte ich mich nicht immer wohl, da ich Bauern-schwächungen am Königsflügel in Kauf nehmen musste, um Christians sonst einsetzenden starken Angriff zu unterbinden." [THOMAS AHLICH] Das war wohl der Ausgleich: ZAPF - DRITTE RUNDE 1 : 1 - Dagegen kam die Partie von PAUL WITTMANN gegen MICHAEL BAUMGARTL zu dem von meiner einer prognostizierten Ende. Nach einem "Damenbauerspiel" hatten die beiden Duellanten schon im beginnenden Mittelspiel einen kleinen Grenzkonflikt zu lösen, aus dem PAUL mit Springer und Läufer gegenüber Turm und Bauer von MICHAEL herauskam. Und da ich die herausragende Technik von PAUL aus leidvoller Erfahrung kenne, schätzte ich bereits diese Stellung für MICHAEL als verloren ein. Damit liege ich wieder vorne: ZAPF - DRITTE RUNDE 2 : 1 - Jetzt steht es wieder ausgeglichen, denn in ihrer Partie einigten sich ARTHUR HOLLAND und NELE EIFLER auf ein Unentschieden, wo ich doch auf Letztere getippt hatte. Denn der Trend deutete zu diesem Zeitpunkt eindeutig in Richtung NELE! Da diese nämlich nach einer eigenwilligen Behandlung einer "Königsbauer-Eröffnung" eine recht gedrückte Stellung erhalten hatte, erreichte ARTHUR schon eingangs des Mittelspiels eine schöne Angriffsposition. Doch offenbar ließ ARTHUR irgendwann die Zügel schleifen und NELE gelang es, ihr Spiel durch einen Zentrumsvorstoß vollständig zu befreien sowie sogar einiges an Drohpotential am Königsflügel aufzubauen. Doch offensichtlich hat das nicht zum Gewinn gereicht. Das ist wiederum ein Gegentreffer: ZAPF - DRITTE RUNDE 2 : 2 - Aber bei meiner Beurteilung des Stellungsbildes von STEFAN SCHNABEL und PATRICK AROLD habe ich erneut auf das richtige Pferd gesetzt. Dies war jedoch auch nicht allzu schwer, hatte doch STEFAN nach einer sehr ruhigen "Offenen Partie" als Eröffnung (es wurde sicher 1.e4-e5 gespielt, die weitere Zugfolge entzieht sich meiner Kenntnis) schon zu Beginn des Mittelspiels eine ganze Figur eingestellt und da kennt "PETZI" in der Regel keine Gnade! Doch zu unserem Glück meldete sich ein Zeitzeuge: "Nach der Abwicklung Damen-Runter-Vom-Brett hatte ich vorhersehbar eine Figur weniger. Versteh zwar heute noch nicht, was ich da vorher gerechnet hatte, wie ich nicht in materiellen Rückstand komme, übersehen hatte ich es jedenfalls nicht. Dann war naturalmente gegen einen so guten Gegner auf Dauer nix mehr drin. Wahrscheinlich war schon der Damenausflug nach g4 (hatte auch ewig h5 überlegt, macht genauso wenig Sinn) zu unmotiviert und offensiv, hätte einfach ruhig normal weiterspielen sollen, bis da stand ich wohl nicht schlechter. Hatte dann auf f7 genommen, weil ich dachte, langweilig nach 9 Stunden mit einem entscheidenden Doppelbauern kann jeder verlieren, machmer halt wieder mal ratschbumm..." [STEFAN SCHNABEL] Immerhin beschert mir ebendieses "Ratschbumm" die erneute Führung: ZAPF - DRITTE RUNDE 3 : 2 - Und da kommen noch 2 Punkte für den neuen Wettkönig des Weges! Denn meine überaus akribischen Nachforschungen haben ergeben, dass sowohl STEFAN BEHLERT gegen ADELBERT RÖCKL wie auch STEFFEN SCHÖNE gegen PETER FORCHE - wie von mir getippt - gewonnen haben. Im ersten Fall befand sich allerdings nach einer "Italienischen Eröffnung" STEFAN nach einigen Ungenauigkeiten von ADELBERT bereits seit dem frühen Mittelspiel auf der Siegerstraße. Denn mit einer Qualität und einen Bauern im Vorteil sah die Stellung bereits nach einer Frage der Technik aus. - Im zweiten Fall lagen die Dinge nicht so eindeutig, jedoch kam STEFFEN nach einem typischen "Damengambit" im Mittelspiel zu einem druckvollen Spiel in Richtung der Königsstellung von PETER, der dann nach eigener Aussage irgendwann einmal nicht mehr zwischen "Drohungen und Gespenstern" unterscheiden konnte und unter diesem Druck zusammenbrach. Der Endstand lautet somit: ZAPF - DRITTE RUNDE 5 : 2 Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg! [ZAPF]


Runde 4

    Name Pkt.   -   Name Pkt. Ergebnis
1 Hans Ott 3 - Andreas Link 3 0 : 1
2 Paul Wittmann - Thomas Ahlich 1 : 0
3 Christian Brenner - Stefan Behlert 0,5 : 0,5
4 Peter Ziegler 2 - Herbert Hennemann 2 1 : 0
5 Steffen Winterfeldt 2 - Max Fößel 2 + : -
6 Steffen Schöne 2 - Christian Kögler 2 1 : 0
7 Patrick Arold 2 - Arthur Holland 1 : 0
8 Adelbert Röckl - Nele Eifler 0 : 1
9 Michael Baumgartl - Peter Forche 1 0,5 : 0,5
10 Siegfried Lorenz 1 - Hubert Mantel 1 0 : 1
11 Gerd Pauer 1 - Thomas Dietrich 1 0 : 1
12 Marcus Scholz 1 - Stefan Schnabel 1 + : -
13 Markus Kraus 1 - Peter Rauh ½ 1 : 0
14 Joannis Postoltsikis ½ - Ludwig Kaiser 0 1 : 0
15 Jürgen Schubert 0 - Hans-Martin Roth 0 + : -


VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 4: "Als alleiniger Tabellenführer..." (31.03.2011)
AndreasLink
...mit der Maximalpunktzahl nach der Runde 4 der Vereinsmeisterschaft rangiert nach seinem gestrigen Erfolg gegen HANS OTT nunmehr ANDREAS LINK. Einen halben Punkt dahinter ist nach seinem Sieg in der anderen Spitzenbegegnung dieser Runde gegen THOMAS AHLICH als ebenso alleiniger Tabellenzweiter nun PAUL WITTMANN platziert. Zwischen diesen beiden wird es wohl in der Runde 5 zu einem vorgeschobenen Finale um den Titel kommen! - Des Weiteren siegte auch NELE EIFLER in ihrer Nachholpartie gegen ADELBERT RÖCKL, womit sie ins obere Tabellendrittel aufrückt. - Dagegen kamen STEFFEN WINTERFELDT und MARCUS SCHOLZ, deren Gegner den letzten Nachholtermin bedauerlicherweise nicht wahrnehmen konnten, zu kampflosen Punkten. Doch einem geschenkten Gaul etc. ...! [ZAPF]
[Nach 4 Runden als einziger Teilnehmer noch mit reiner Weste und Tabellenführer: ANDREAS LINK!]

Aus diesen Gründen lässt sich natürlich garnichts zu den Partien zwischen STEFFEN WINTERFELDT und MAX FÖßEL sowie MARCUS SCHOLZ gegen STEFAN SCHNABEL sagen, da diese eben gar nicht stattfanden. - Doch die Begegnung zwischen der siegreichen NELE EIFLER und dem unterlegenen ADELBERT RÖCKL fand offensichtlich auch unter Ausschluss der Presse ihre Austragung, sodass der Chronist sich auch hierzu in Schweigen hüllen muss. - Widmen wir uns stattdessen ein wenig den beiden Spitzenpaarungen dieser Runde: In der mit "Damenindisch" eröffneten Partie zwischen PAUL WITTMANN und THOMAS AHLICH beschritt Ersterer nach 9 Zügen einer gängigen Hauptvariante im Zug darauf theoretisches Neuland. Ohne nennenswerte Feindberührung entstand dann bis zum 15. Zug ein sehr ausgeglichenes Mittelspiel, als THOMAS plötzlich einen verkehrten Vorstoß seines e-Bauern spielte und PAUL dergestalt mit dem ersten Schlagfall der gesamten Partie mittelfristig eben diesen Bauern gewann. Doch eingedenk seiner furchtbaren Zeitnot, ihm verblieben noch 3 Minuten für 17 Züge, fiel PAUL die technischen Verwertung doch etwas schwerer als gewöhnlich, THOMAS erlangte etwas Gegenspiel und eroberte den Bauern in aber immer noch leicht schlechterer Position zurück. Jedoch schon im folgenden Zug wählte THOMAS wiederum eine fehlerhafte Abwicklung, die PAUL mit hängendem Blättchen einen sehr schnell zu realisierenden Mattangriff überließ, den dieser bombensicher umsetzte. Als kleines Kuriosum ergab sich dann eine Schluss-Stellung, in der vierfach einzügig Matt gesetzt werden konnte. - Gerade erst von einem Sizilienurlaub heimgekehrt, weigerte sich ANDRAS LINK gegen HANS OTT die nach dieser Insel benannte Eröffnung zu spielen und wählte stattdessen die "Jugoslawische Verteidigung". Beide Seiten bevorzugten in der Folge zunächst recht gängige Aufstellungen, wobei sich HANS mit seiner Bauern-Phalanx von d4 bis f4 eindeutig um die Initiative bemühte. Mit seinem Springerzug nach h5 goss ANDREAS dann zusätzlich Öl ins Feuer und es entwickelte sich ein sehr verwickeltes Mittelspiel mit heterogenen Rochaden und beiderseitigen Chancen. Doch in der Phase zwischen den 15. bis 20. Zug herum spielte HANS etwas zu statisch, wonach ANDREAS sehr dynamisch zum Königsangriff ansetzen konnte. In der Folge bewahrte sich ANDREAS recht klaren Vorteil, da HANS permanent Gefahr lief in einem Mattangriff zu verunglücken. Unter diesem Druck fiel dann durch einen groben Fehler von HANS im 27. Zug die Vorentscheidung zugunsten von ANDREAS, da dieser eine Qualität bei anhaltend besserer Stellung gewinnen konnte. Verwertung fand dieser Mehrbesitz dann in Form eines Rückopfers eben dieser Qualität, der jedoch einen vernichtenden Schlussangriff einleitete, der im 39. Zug erfolgreich beendet wurde...! [ZAPF]

VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 4: "Zurück zur Tagesordnung ..." (17.03.2011)
JannisPostoltsikis... zu kommen und sorgenfrei seinem Hobby zu frönen fällt einem dieser Tage mit Blick auf das Weltgeschehen nicht gerade eben leicht. So waren auch die Unterhaltungen am Rande des gestrigen Hauptspieltages der Runde 4 unserer Vereinsmeisterschaft fast durchweg politischen Inhalts. Gut erinnere ich mich noch an die "Achtziger Jahre", an Wackersdorf und Gorleben, sowie vor allem an das Mahnmal, welches Tschernobyl seither auch für uns hätte sein sollen. Deswegen gestatte ich mir auch eine persönliche Bemerkung: Trauert alle mit der japanischen Bevölkerung und empört euch alle über jene Politiker, welche tagtäglich unser Leben auf genau dieselbe Weise aufs Spiel setzen! - Hiermit wollen wir es bewenden lassen und kehren wieder zurück zur schachlichen Tagesordnung...! [ZAPF][Durch 1,5 Punkte aus den beiden letzten Runden aus dem Tabellenkeller: JOANNIS POSTOLTSIKIS!]

Immerhin neun von fünfzehn Paarungen fanden am gestrigen Hauptspieltag dieser Runde zusammen:
x105behlCHRISTIAN BRENNER 0,5 : 0,5 STEFAN BEHLERT - Eigentlich möchte man STEFAN zu diesem Ergebnis gratulieren, jedoch lässt einen der Verlauf der Partie eher CHRISTIAN beglückwünschen. Denn aus einer "Französischen Eröffnung" heraus hatte STEFAN die Stellung am Damenflügel unter Kontrolle und der Königsangriff von CHRISTIAN kam nie zustande. Die Schlussstellung sah STEFAN vor einem Bauerngewinn, wobei CHRISTIAN aber in ein remisliches Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern hätte abwickeln können. -
PETER ZIEGLER 1 : 0 HERBERT HENNEMANN -x105zieg Ein deutlicher Start-Ziel-Sieg für PETER, obwohl es HERBERT bereits mit seinem 6. Zug im "Sizilianischen Morra-Gambit" gelang, seinen Gegner durch den Gegenstoß b7-b5 zu verwirren. Die sich daraus ergebenden Verwicklungen erwiesen sich dann jedoch als klar vorteilhaft für PETER, da HERBERT bedenklich in der Entwicklung zurückblieb. Eine als Damentausch geplante Abwicklung erwies sich als Figurenverlust für HERBERT und dieser genügte PETER zum Gewinn. -
STEFFEN SCHÖNE 1 : 0 CHRISTIAN KÖGLER - Dabei war die Eröffnung, x105schoein "Slawisches Damengambit" eigentlich aus der Sicht von CHRISTIAN ziemlich gut ausgegangen, weil STEFFEN auf einem schlechten Läufer sitzen geblieben war. Doch im Mittelspiel gelang es STEFFEN trotz Damentausches, einen schönen Angriff auf der halboffenen f-Linie zu inszenieren. Dessen Pointe wurde CHRISTIAN erst gegenwärtig, als ein Scheinopfer eines Springers auf g6 mit Schach einschlug und nur die sofortige Kapitulation blieb. -
PATRICK AROLD 1 : 0 ARTHUR HOLLAND - x105arolNach einer "Französischen Eröffnung" ging die Partie durch die von ´PETZI´ gewählte "Abtausch-Variante" in ein ausgeglichenes Mittelspiel über, in welchem ARTHUR nach der Eroberung des Läuferpaares minimalen Vorteil erzielen konnte. Doch plötzlich hatte ´PETZI´ den Sieg davongetragen, und zwar aufgrund eines "Bluffs, der einen Springer hätte verlieren können, dann jedoch durch ein Abzugsschach die Dame gewonnen hat!" Eine tragische Partie für ARTHUR! -
x105ba_mMICHAEL BAUMGARTL 0,5 : 0,5 PETER FORCHE - Nach tatsächlich sieben, allerdings in Stein gemeißelten Zügen der "Abtausch-Variante" einer "Französischen Verteidigung" hatten die beiden Widersacher eine symmetrische Stellung auf dem Brett erreicht und verständigten sich auf eine Teilung des Punktes. Für einen ausgewiesenen Fachmann wie mich kam dieses "Groß"-Meisterremis nicht überraschend, sind doch die Beiden bei einer stattlichen "Höhe" von jeweils knapp zwei Metern geradezu dafür prädestiniert. -
x105m_huSIEGFRIED LORENZ 0 : 1 HUBERT MANTEL - Nach etlichen Zügen einer Hauptvariante der "Italienischen Eröffnung" entstand ein ziemlich gleich stehendes Mittelspiel. Doch durch ein Übersehen kam ´SIGI´ ein Bäuerchen auf a4 abhanden und es kostete ihn viel Mühe und Zeit, dieses zurück zu gewinnen. Dies nutzte allerdings derweil HUBERT eiskalt aus, um seine Streitmacht auf den ungeschützten Monarchen zu stürzen und diesen kurz entschlossen mittels methodischer Bauerndurchbrüche Matt zu setzen. -
x115dietGERD PAUER 0 : 1 THOMAS DIETRICH - Nach einem doch überwiegend unregelmäßigen "Damenbauerspiel" in der Eröffnung erzielte THOMAS im Mittelspiel bereits sehr großen Vorteil. Doch der sich unermüdlich verteidigende GERD schaffte es, seine schwierige Stellung unter gewisser Mithilfe in ein ausgeglichenes Endspiel abzuwickeln. Doch kurz vor einem wahrscheinlichen Remisausgang griff GERD gründlich daneben, da er seinen König direkt in eine Springergabel zog. So gewann THOMAS die Figur und den Punkt. -
x105krauMARKUS KRAUS 1 : 0 PETER RAUH - Eieiei, ich will ja nicht zu streng erscheinen, aber in dieser Partie wurde von beiden Seiten ganz schön viel eingestellt. So zirka um den zweiten Zug herum betraten die Duellanten mir unbekanntes theoretisches Terrain und es begann eine wahre wechselseitige "Opferorgie". Den allerletzten Fehler der Partie leistete sich dann ´RAUHI´, indem er MARKUS einen ganzen Turm kredenzte. Immerhin nahmen sie sich zusammen aber auch fast eine halbe Stunde Zeit für diese 17 Züge! -
x105kaisJOANNIS POSTOLTSIKIS 1 : 0 LUDWIG KAISER - Nach einem doch sehr gemächlichen "Damenbauerspiel" wechselten dann im Mittelspiel auch in dieser Partie die Mehrbesitz-Verhältnisse mehrfach hin und her. Nach etlichen Kriegswirren schien dann letztlich LUDWIG mit einem sehr eindeutigen Mehr-Läufer in einem sonst gleichmäßig verteilten Turmendspiel klar die Oberhand behalten zu können. Doch am Ende war ´JANIS´ der Sieger, da sein Gegenüber binnen weniger Züge alles, wirklich alles eingestellt hatte. -
x105schuJÜRGEN SCHUBERT + : - HANS-MARTIN ROTH - Leider scheint HANS-MARTIN für den gesamten Zeitraum dieser Runde beruflich verhindert zu sein, sodass JÜRGEN hiermit widerwillig zu diesem kampflosen Punkt gelangt. Trotzdem muss ich diesbezüglich ein paar Zeilen loswerden, denn ich weiß ja nur allzu gut, wie gern unser ´STENZ´ sein ungemein attraktives Äußeres abgebildet sieht. Und lieber ´HANSEN´: Weiterspielen!


Runde 5

    Name Pkt.   -   Name Pkt. Ergebnis
1 Andreas Link 4 - Paul Wittmann 0,5 : 0,5
2 Steffen Winterfeldt 3 - Christian Brenner 3 0 : 1
3 Patrick Arold 3 - Peter Ziegler 3 0,5 : 0,5
4 Stefan Behlert 3 - Hans Ott 3 1 : 0
5 Thomas Ahlich - Steffen Schöne 3 0,5 : 0,5
6 Nele Eifler - Christian Kögler 2 1 : 0
7 Hubert Mantel 2 - Markus Kraus 2 1 : 0
8 Marcus Scholz 2 - Max Fößel 2 - : -
9 Herbert Hennemann 2 - Michael Baumgartl 2 1 : 0
10 Thomas Dietrich 2 - Joannis Postoltsikis 1 : 0
11 Arthur Holland - Adelbert Röckl 1 : 0
12 Peter Forche - Siegfried Lorenz 1 1 : 0
13 Jürgen Schubert 1 - Gerd Pauer 1 0,5 : 0,5
14 Peter Rauh ½ - Stefan Schnabel 1 0 : 1
15 Ludwig Kaiser 0 - (Hans-Martin Roth) 0 + : -

 

Auslosung 5. Runde und Tabelle: icon Vereinsmeisterschaft 2011/2011 5. Runde (29.83 kB)

VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 5: "An der Tabellenspitze rückt ..." (21.04.2011)
x105link... nach Runde 5 der Kreis der Favoriten wieder enger zusammen! Den Platz Nummer 1 erkämpfte sich mit 4,5 Punkten ANDREAS LINK zurück, zu welchem Zwecke sich ein "Großmeisterremis" mit PAUL WITTMANN als dienlich erwies, welches wiederum diesen mit 4,0 Punkten Platz Nummer 2 mit CHRISTIAN BRENNER teilen lässt. Und ein weiterer Teilhaber an diesem Platz dürfte sich nach gestrigem Spielabend mit STEFAN BEHLERT
x105wi_pgefunden haben, der in seiner Partie gegen HANS OTT bereits "turmhoch" auf Gewinn stand. In anderen Nachholpartien kam es zu äußerst spannenden Positionskämpfen im Mittelfeld! Dabei erzielte STEFFEN SCHÖNE ein zwar erfreuliches Unentschieden gegen THOMAS AHLICH, allerdings aus Gewinnstellung heraus, da er versehentlich in Zeitnot eine dreifache Stellungswiederholung übersah. So einiges übersah offensichtlich auch
x105brenCHRISTIAN KÖGLER, denn er wurde von NELE EIFLER, die dadurch inzwischen bei sehr guten 3,5 Punkten angelangt ist, nach allen Regeln der Kunst auseinander genommen. In den hinteren Gefilden der Tabelle wurden zwei Paarungen um den Anschluss an das Mittelfeld ausgetragen. Dabei gewann PETER FORCHE nach einem zwischenzeitlichen Qualitätsverlust äußerst glücklich gegen SIEGFRIED LORENZ. Hoch verdient dagegen...
[Drei "Muskeltiere": ANDREAS LINK sowie PAUL WITTMANN und CHRISTIAN BRENNER!]

... der überlegen heraus gespielte Sieg von STEFAN SCHNABEL gegen seinen Mannschaftskollegen PETER RAUH. - Ein salomonisches Urteil muss dagegen nun unser Spielleiter STEFFEN WINTERFELDT bezüglich der Paarung von MARCUS SCHOLZ und MAX FÖßEL fällen, da die beiden am Hauptspieltag entschuldigt waren und beide am gestrigen Nachholtermin nicht erschienen. - Wiederum kommt die Besprechung der Partien zu kurz, doch dieser "Sommereinbruch" ist einfach schachfeindlich! [ZAPF]

VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 5: "Auf ganz leisen Samtpfoten ..." (07.04.2011)
christian_brenner... pirscht sich ein gefährlicher und hungriger Jäger durch das Unterholz des Turnierdschungels. Sein eiskalter Blick ist mittlerweile fest auf sein erspähtes Beutetier gerichtet. Bald schon wird dieses Raubtier mit einem wilden Sprung auf sein Opfer stürzen...! - Was sich da beinahe liest wie ein Kommentar aus der Tierdokumentation "Serengeti darf nicht sterben!" soll eigentlich den mit einem Sieg in Runde 5... die zumindest virtuelle Tabellenspitze einnehmenden CHRISTIAN BRENNER beschreiben. Denn nach dem, in seiner Entstehung zwar etwas schmeichelhaften Erfolg über STEFFEN WINTERFELDT macht sich jener nun endgültig daran, bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wort mitzureden. - WICHTIG: Einziger Nachholtermin der Runde ist am 20.04.2011! [ZAPF]
[Mit inzwischen 4 Punkten aus 5 Runden an die Tabellenspitze vorgestoßen: CHRISTIAN BRENNER!]

Gerade einmal 7,5 Partien kamen am gestrigen Hauptspieltag zur Austragung! - Das halbe Ergebnis entfällt dabei auf den vermutlich kampflosen Punkt von LUDWIG KAISER gegen HANS-MARTIN ROTH, doch vielleicht können sich die beiden ja noch auf einen Ersatztermin einigen! Recht klare Gewinne konnten ebenso HUBERT MANTEL gegen MARKUS KRAUS, ARTHUR HOLLAND gegen ADELBERT RÖCKL sowie THOMAS DIETRICH gegen JOANNIS POSTOLTSIKIS verbuchen. Schmeichelhaft für die Sieger waren dagegen die Erfolge von HERBERT HENNEMANN gegen MICHAEL BAUMGARTL und, wie bereits erwähnt, von CHRISTIAN BRENNER gegen STEFFEN WINTERFELDT. Während sich JÜRGEN SCHUBERT und GERD PAUER in gleicher Stellung auf ein Unentschieden einigten, war die Punkteteilung zwischen PATRICK AROLD und PETER ZIEGLER ein absolutes Kuriosum! Denn in der Endstellung hatte Ersterer zwar einen ganzen Springer mehr, doch ein auf der vorletzten Reihe angekommenes "Bäuerlein" des Letzteren verhinderte jeden weiteren Gewinnversuch. Trotzdem war das letzten Endes natürlich ein schöner Erfolg von ´PETZI´ gegen einen nach DWZ deutlich favorisierten Gegner! - Leider entfallen alle weiteren Besprechungen der Partien aufgrund von Terminproblemen des Redakteurs...! [ZAPF]



Runde 6

    Name Pkt.   -   Name Pkt. Ergebnis
1 Christian Brenner 4 - Andreas Link 0 : 1
2 Paul Wittmann 4 - Stefan Behlert 4 1 : 0
3 Peter Ziegler - Nele Eifler 0,5 : 0,5
4 Steffen Schöne - Patrick Arold 1 : 0
5 Steffen Winterfeldt 3 - Hubert Mantel 3 1 : 0
6 Herbert Hennemann 3 - Thomas Ahlich 3 1 : 0
7 Hans Ott 3 - Thomas Dietrich 3 1 : 0
8 Arthur Holland - Peter Forche 1 : 0
9 Marcus Scholz 2 - Stefan Schnabel 2 0,5 : 0,5
10 Michael Baumgartl 2 - Markus Kraus 2 1 : 0
11 Christian Kögler 2 - Adelbert Röckl 0 : 1
12 Joannis Postoltsikis - Jürgen Schubert 1 : 0
13 Gerd Pauer - Ludwig Kaiser 1 1 : 0
14 Siegfried Lorenz 1 - Peter Rauh ½ 1 : 0


icon Vereinsmeisterschaft 2011/2011 6. Runde (30.15 kB 2011-04-26 12:03:07)

VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 6: "Das Turnier geht nunmehr ..." (20.05.2011)
x105wint... in die Schlussphase, weil Runde 6 am letzten Spielabend mit zwei Kurzsiegen der Favoriten beendet wurde. Dabei profitierte zunächst STEFFEN WINTERFELDT im quasi betriebsinternen "Suse-Duell" gegen HUBERT MANTEL davon, dass Letzterer die Kraft seines "Sokolsky-Läufers" unterschätzte. So konnte sich der überaus fleißige Geselle von b2 kommend über g7 bis nach h8 durchschlagen, auf diesem Wege weidlich Beute
x105otthmachen und so die Partie ganz alleine für seinen Herren und Meister gewinnen. - Dann wollte auch HANS OTT nicht hintan stehen und nutzte sehr energisch die unglückliche Eröffnungsbehandlung seines Gegenübers THOMAS DIETRICH aus. Denn dieser konnte sich wohl nicht so recht zwischen der "Offenen" und der "Geschlossenen Spanischen Verteidigung" entscheiden und wie so oft war das auch in diesem Falle verhängnisvoll. - Der Hauptspieltag von Runde 7 ist kommenden Mittwoch, den 25. Mai 2011! [ZAPF]
[Hatten von den Gegnern bewilligte kurze "Arbeitstage": STEFFEN WINTERFELDT sowie HANS OTT!]

VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 6: "Einen ganzen halben Punkt ..." (12.05.2011)
x105wi_p... Vorsprung wird ANDREAS LINK (5,5) auf die Zielgerade mitnehmen. Gleichwohl gibt es mit PAUL WITTMANN (5,0), der am gestrigen Nachholtermin von Runde 6 unserer Vereinsmeisterschaft gegen STEFAN BEHLERT siegreich blieb jemanden, der noch auf einen Ausrutscher des Tabellenführers hoffen kann. Gleichermaßen hat auch STEFFEN SCHÖNE (4,5) noch Chancen auf den Titel, welche dagegen PETER ZIEGLER in seiner
x105loregestrigen Nachholpartie gegen NELE EIFLER verspielte. Trotz eines zwischenzeitlichen großen Vorteils endete die Partie unentschieden. Gleichwohl ist für einige Spannung in der Finalrunde gesorgt! - Einige Punkte von diesen dramatischen Ereignissen entfernt konnte sich außerdem SIEGFRIED LORENZ durch einen durchaus überzeugenden Sieg gegen PETER RAUH hoch verdient aus dem Keller der Tabelle verabschieden...! [ZAPF]
[Die Gewinner der gestrigen Nachholrunde: PAUL WITTMANN und SIEGFRIED LORENZ]


VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 6: "Auch am gestrigen Abend ..." (05.05.2011)
x112roec... der "Rollenden Kegel" (siehe Bericht von STEFAN SCHNABEL) wurde selbstredend ein kleinwenig Schach gespielt. Zwei der reichlich ausstehenden Nachholpartien der sechsten Runde der Vereinsmeisterschaft kamen hierbei zur Austragung und zwar mit wahrscheinlich durchweg überraschenden Ergebnissen! - Namentlich legte CHRISTIAN KÖGLER seine Partie gegen den "Holländischen Stonewall" von ADELBERT RÖCKL ganz
x105hennoffensichtlich etwas zu optimistisch an. Denn das äußerst ungestüme Anrennen auf dem Königsflügel durch CHRISTIAN wurde bereits nach 15 Zügen durch eine Schach gebende Springergabel auf c2 jäh unterbrochen, die einen ganzen Turm gewann und deshalb die Partie sofort zugunsten von ADELBERT entschied. - Ebenso überraschend stand HERBERT HENNEMANN gegen THOMAS AHLICH, der sein Heil wohl vergeblich in einer "Schottischen Verteidigung" gesucht hatte, bei meinem Aufbruch aus unserem Vereinsheim in einem Doppelturm-Endspiel mit zwei bis drei Mehrbauern glasklar auf Gewinn. Bis auf weiteres vermelde ich also einen Sieg von HERBERT, obwohl man bei THOMAS nie sicher sein kann!
[Haben gestern kurzen und langen Prozess gemacht: ADELBERT RÖCKL und HERBERT HENNEMANN!]

Das Ergebnis zwischen HERBERT HENNEMANN und THOMAS AHLICH wurde inzwischen durch eine E-Mail vom Unterlegenen bestätigt, luxuriöser Weise sogar mit einem Partiebericht, herzlichen Dank! - "In einer Schottischen Eröffnung hatte ich einen Bauern gewonnen und hätte die Stellung mit einem Springer-gegen-Läufer-Tausch vereinfachen und konsolidieren können. Statt des Spatzes in der Hand jagte ich jedoch der Taube auf dem Dach hinterher und meinte, ich könnte Herbert vor grös-sere Schwierigkeiten stellen und kurzzügig gewinnen. Ich ließ mich also auf taktische Verwicklungen ein, obwohl ich mir vorher vorgenommen hatte, gegen Herbert nicht taktisch zu spielen. Tatsächlich hatte ich einen Zwischenzug von Herbert übersehen und statt Herbert matt zu setzen, musste ich meinen Springer hergeben, um selbst nicht mattgesetzt zu werden. Nach einem folgenden unver-meidlichen Damentausch sah es bereits sehr bitter aus, allerdings stellte Herbert seinerseits kurz darauf einen Läufer gegen 2 Bauern ein. Im entstandenen Endspiel mit zwei Bauern weniger hoffte ich bereits wieder auf Gegenchancen, stellte dann aber meinerseits einen Turm ein und musste kurz darauf die Partie aufgeben. @Herbert: Du findest bestimmt ein paar passende Verse dazu ;-)" - So weit THOMAS AHLICH, den ich um den Sportsgeist beneide, einen Verlust zu kommentieren! [ZAPF]

VEREINSMEISTERSCHAFT 2010/11 - Runde 6: "Was kümmert es den Mond, ..." (28.04.2011)

x105link... wenn der Wolf ihn anheult? - Diesem Motto folgend, zieht ANDREAS LINK weiterhin einsam seine Kreise und gewinnt in der Runde 6 auch die Spitzenpaarung gegen einen wie entfesselt angreifenden CHRISTIAN BRENNER, der aber letzten Endes anstatt im Mattangriff zu obsiegen vor dem Scherbenhaufen eines verlorenen Endspiels stand. - Da zwei der direkten Verfolgerduelle verschoben werden mussten, konnte sich quasi
x105schoim Windschatten der Ereignisse am Spitzenbrett STEFFEN SCHÖNE durch einen Erfolg gegen PATRICK AROLD, der bereits in der Eröffnung fehlgriff und dergestalt lange für eine verlorene Sache kämpfte, auf den Platz hinter dem Tabellenprimus schleichen. - Des weiteren wurden noch fünf Partien in der unteren Tabellenhälfte ausgetragen, die mit ARTHUR HOLLAND (gegen PETER FORCHE), MICHAEL BAUMGARTL (gegen MARKUS KRAUS), JOANNIS POSTOLTSIKIS (gegen JÜRGEN SCHUBERT) und GERD PAUER (gegen LUDWIG KAISER) überaus verdiente Sieger sahen. Dagegen fiel das Remis von MARCUS SCHOLZ und STEFAN SCHNABEL nicht nur als einziges Unentschieden aus dem Rahmen, sondern wurde ebenso in Bezug auf seine schachliche Qualität von den beiden Akteuren doch grundverschieden eingeschätzt!
["Schachkönig" und "Kronprinz" nach Runde 6: ANDREAS LINK (5,5) sowie STEFFEN SCHÖNE (4,5)!]

Um dieses zu untermalen, möchte ich noch kurz die unmittelbar nach der Partie von beiden Kämpen geäußerten Aussagen zum Spiel nahezu wörtlich wiedergeben. Denn die Bandbreite zwischen "Ein absolut grässliches Remis, denn STEFAN hat mich immer wieder schachlich betrogen!" (so MARCUS SCHOLZ) und "Eine absolut phantastische Partie, wir haben BEIDE immer wieder die einzig richtigen Züge gefunden!" (so STEFAN SCHNABEL) ist durchaus nicht unbeträchtlich. – Insgesamt feiern wir mit lediglich sieben ausgetragenen Partien an einem Hauptspieltag einen kleinen Negativrekord, doch liegt die Ursache hierfür natürlich klar vor Augen. Denn bereits bald dürfen wir alle eine "Königliche Hochzeit" begehen und besonders wir Schachspieler müssen uns darauf würdig vorbereiten. Hierzu passt eine Meldung aus der heutigen Ausgabe der "Nürnberger Nachrichten", wonach dieses Ereignis in mehreren Etablissements als "Public Viewing Event" angeboten wird. Ja wenn das kein Grund zur Freude ist! Da ich nicht zu viel Energie darauf verschwenden möchte, an dieser Stelle in wohlfeilem "Soziologendeutsch" einen Aufsatz zum Thema "Anachronismen des 21. Jahrhunderts" zu verfassen, möchte ich doch mein Verhältnis zu dieser Veranstaltung als ein durchweg amerikanisches "outen", welches man mit der derben doch wahren Redewendung "Shit happens!" umreißen kann...! [ZAPF]


Runde 7

    Name Pkt.   -   Name Pkt. Ergebnis
1 Andreas Link - Peter Ziegler 4 0,5 : 0,5
2 Steffen Schöne - Paul Wittmann 5 0,5 : 0,5
3 Christian Brenner 4 - Herbert Hennemann 4 1 : 0
4 Nele Eifler 4 - Hans Ott 4 0 : 1
5 Stefan Behlert 4 - Steffen Winterfeldt 4 0 : 1
6 Hubert Mantel 3 - Arthur Holland 0 : 1
7 Thomas Dietrich 3 - Patrick Arold 1 : 0
8 Thomas Ahlich 3 - Michael Baumgartl 3 0,5 : 0,5
9 Adelbert Röckl - Joannis Postoltsikis 0,5 : 0,5
10 Peter Forche - Marcus Scholz 0,5 : 0,5
11 Stefan Schnabel - Gerd Pauer 0,5 : 0,5
12 Markus Kraus 2 - Christian Kögler 2 0 : 1
13 Jürgen Schubert - Siegfried Lorenz 2 1 : 0
14 Ludwig Kaiser 1 - Peter Rauh ½ 0 : 1


icon Vereinsmeisterschaft 2010/2011 7. Runde (30.25 kB)


Aktuelle Rangliste

 Nr.  Rang Name  DWZ  1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.  Pkt.   BH  ±DWZ
1 1 Andreas Link 1938  10W1 6S1 5W1 4S1 2W½ 3S1 7W½ 6.0 34.0 24
2 2 Paul Wittmann 1993  16W½ 19S1 15W1 13W1 1S½ 9W1 6S½ 5.5 28.0 -4
3 3 Christian Brenner 1966  12S1 8W1 13S½ 9W½ 5S1 1W0 11W1 5.0 31.0 -13
4 4 Hans Ott 1733  26W1 14S1 7W1 1W0 9S0 12W1 10S1 5.0 28.0 12
5 5 Steffen Winterfeldt 1729  20S1 11W1 1S0 27w+ 3W0 19W1 9S1 5.0 27.0 24
6 6 Steffen Schöne 1578  29S1 1W0 18S1 17W1 13S½ 14W1 2W½ 5.0 25.5 52
7 7 Peter Ziegler 1841  21S1 17W1 4S0 11W1 14S½ 10W½ 1S½ 4.5 28.5 -22
8 8 Arthur Holland 1608  28S1 3S0 10W½ 14S0 16W1 18W1 19S1 4.5 23.0 11
9 9 Stefan Behlert 1717  25W1 15S½ 16W1 3S½ 4W1 2S0 5W0 4.0 29.0 0
10 10 Nele Eifler 1426  1S0 28W1 8S½ 16S1 17W1 7S½ 4W0 4.0 27.5 58
11 11 Herbert Hennemann 1489  22W1 5S0 25W1 7S0 15W1 13W1 3S0 4.0 26.5 33
12 12 Thomas Dietrich 1473  3W0 16S0 24W1 23S1 22W1 4S0 14W1 4.0 25.0 3
13 13 Thomas Ahlich 1834  18S1 27W1 3W½ 2S0 6W½ 11S0 15W½ 3.5 28.0 -36
14 14 Patrick Arold 1532  30S1 4W0 20S1 8W1 7W½ 6S0 12S0 3.5 26.0 -4
15 15 Michael Baumgartl 1377  19S1 9W½ 2S0 18W½ 11S0 25W1 13S½ 3.5 25.0 50
16 16 Adelbert Röckl 1477  2S½ 12W1 9S0 10W0 8S0 17S1 22W½ 3.0 28.0 4
17 17 Christian Kögler 1586  23W1 7S0 21W1 6S0 10S0 16W0 25S1 3.0 24.5 -49
18 18 Peter Forche 1377  13W0 24S1 6W0 15S½ 26W1 8S0 21W½ 3.0 24.0 -4
19 19 Hubert Mantel 1836  15W0 2W0 29S1 26S1 25W1 5S0 8W0 3.0 23.5 -64
20 20 Stefan Schnabel 1210  5W0 22S1 14W0 21s- 28S1 21S½ 23W½ 3.0 22.0 23
21 21 Marcus Scholz 1387  7W0 23S1 17S0 20w+ 27w- 20W½ 18S½ 3.0 21.5 -13
22 22 Joannis Postoltsikis 11S0 20W0 28S½ 29W1 12S0 24W1 16S½ 3.0 19.0 0
23 23 Gerd Pauer 1066  17S0 21W0 30s+ 12W0 24S½ 29W1 20S½ 3.0 16.5 2
24 24 Jürgen Schubert 899  27S0 18W0 12S0 30w+ 23W½ 22S0 26W1 2.5 17.0 30
25 25 Markus Kraus 1164  9S0 30W1 11S0 28W1 19S0 15S0 17W0 2.0 19.0 3
26 26 Siegfried Lorenz 1227  4S0 29W1 27S0 19W0 18S0 28W1 24S0 2.0 18.0 -26
27 27 Max Fößel 1577  24W1 13S0 26W1 5s- 21s-     2.0 16.0 -2
28 27 Peter Rauh 1106  8W0 10S0 22W½ 25S0 20W0 26S0 29S1 1.5 19.5 -25
29 28 Ludwig Kaiser 938  6W0 26S0 19W0 22S0 w+ 23S0 28W0 1.0 17.5 -23
30 30 Hans-Martin Roth 871  14W0 25S0 23w- 24s-       0.0 11.0 -4