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2. Mannschaft 2017/2018

Runde 3 am 24.11.2017

Ernüchterung macht sich breit: Zabo 2 kämpft ab jetzt gegen den Abstieg

Zabo 2 musste in der 3. Runde der Kreisliga 1 gegen die 3. Mannschaft des eigenen Vereins antreten. Trotz der mahnenden Worte des Mannschaftsführers ging diese vermeintlich lösbare Aufgabe dann aber kräftig daneben: Zabo 2 verliert gegen Zabo 3 mit 3:5.

Kaum waren die Bretter freigegeben, endete die erste Partie am Spitzenbrett auch schon friedlich mit einer Punkteteilung zwischen Tim Bursian und Stefan Behlert. Die erste Niederlage setzte es dann, als sich Stefan Schmid von Sebaydin Hüseinov matt setzen ließ. In der russischen Partie vernachlässigte Stefan die Verteidigung seines lang rochierten Königs. Der ins Zentrum gedrängte Monarch wurde dann schnell matt gesetzt. Ebenso verlor Thomas Hahn gegen Thomas Oram. Oram stellte sich zuerst passiv, aber geschickt auf um im richtigen Moment einen zentralen Bauern vorzustoßen um einen entscheidenden Vorteil zu erlangen. Thomas Hahn versuchte zwar noch ein Figurenopfer, was aber scheiterte, weil er übersah, dass am Ende seiner Kombination sein König auf matt stand. Verkürzen konnte schließlich Hans-Ludwig Hestermann, der gegen Dietrich Münzenberg gewann. Schon früh kann Hans-Ludwig einen Freibauern bilden, doch Dietrich gewinnt den Bauern zurück und gleicht die Partie wieder aus. Erst im Endspiel stellt er einen Turm ein und verliert so die Remisstellung noch. In einer recht ereignislosen Partie trennen sich Horst Spülbeck und Rene Stenzel mit einer Punkteteilung. Erst stand Christoph Koblenz noch gut gegen Klaus Klinger, denn auch nach verlorener Qualität hat Christoph noch zwei verbundene Freibauern. Doch als Klaus noch einen Turm erobert, ist die Partie für Zabo 2 verloren. Schwegler gegen WettermannAuch das dritte Brett geht an Zabo 3, denn Bernd Wetterman verliert gegen Benjamin Schwegler, der früh einen vorwitzigen Turm angreifen kann und so eine Qualität gewinnt. Die Partie zieht sich aber noch lange und geht in eine Zeitnotschlacht über, in der Bernd erst einen Läufer einstellt und sich dann matt setzen lässt. In der letzten Partie kann Steffen Schöne gegen Attila Albayrak gewinnen, obwohl Attila einen schönen Königsangriff vorträgt, kann er diesen nicht erfolgreich abschließen. Steffen kommt mit einem blauen Auge und einer Mehrqualität aus der gefährlichen Situation heraus und gewinnt die Partie schlussendlich.

Nach der zweiten Saisonniederlage liegt Zabo 2 nach Brettpunkten sogar hinter Zabo 3. Beide Mannschaften finden sich in der unteren Tabellenhälfte wieder. Zwar stehen nach der Weihnachtspause noch sechs Kämpfe an, aber nach drei „machbaren“ Gegnern erwarten Zabo 2 im nächsten Jahr noch schwerere Aufgaben, so dass auch ein Abstieg im Bereich des Möglichen liegt.

 

 

Ernüchterung macht sich breit: Zabo 2 kämpft ab jetzt gegen den Abstieg

Runde 2 am 10.11.2017

Zabo 2 gewinnt gegen SW Nürnberg Süd 6

Nach der Auftaktniederlage gegen Stein, musste die 2. Mannschaft von Zabo Eintracht am Freitag gegen die sechste Mannschaft von SW Nürnberg Süd antreten. Wollte man sich nicht am Tabellenende wiederfinden so musste die Mannschaft einen Sieg landen, was schlussendlich auch mit einem verdienten 5:3 gelang.

Am Spitzenbrett musste sich Tim Bursian mit Roger Walch auseinandersetzen. Beide wählten eine sehr ruhige Variante, bei der sich viel Material abtauschte. Nach knapp 20 Zügen und der Aussicht auf den Tausch der Türme ergab sich eine ausgeglichene Stellung und die beiden Kontrahenten einigten sich auf eine Punkteteilung. Hans-Ludwig Hestermann baute eine Batterie gegen den unzureichend geschützten König seines Gegners auf. Nach einem Einschlag auf h7 und einem schachgebenden Turm auf der h-Linie war die Partie dann auch schnell entschieden. Auch Steffen Schöne war an diesem Abend voll auf der Höhe. Bereits im 8. Zug erkannte er, dass ihm ein temporäres Leichtfigurenopfer einen dauerhaften Vorteil verschaffen würde und griff beherzt zu. Nach der Abwicklung in ein Bauernendspiel mit einem starken Freibauern streckte Steffens Gegner Winfried Berg die Waffen. Die Partie von Thomas Hahn verlief ganz ähnlich. Auch er gewann mit einem temporären Figurenopfer einen Bauern und auch er konnte danach zügig in ein gewonnenes Endspiel abwickeln, das er mit einem Läuferopfer erfolgreich beendete. So stand es 3½:½ und an den anderen Brettern zeichnete es sich ab, dass Zabo den noch fehlenden Punkt machen sollte. Doch zunächst verlor Berrak Albayrak ihre Partie. Sie versäumte die Rochade und stand mit ihrem zentrierten König im Trommelfeuer der gegnerischen Angriffsfiguren. Letztlich ging eine Leichtfigur und schlussendlich auch die Partie verloren. Stefan Schmid blieb es vorbehalten den entscheidenden Punkt zu holen. In der russischen Partie gelang es Stefan den gegnerischen König im Zentrum zu halten. Nach heftigen Angriffen auf den zentralisierten Monarchen wurde dieser auf das offene Brett gezogen und dort sehr bald matt gesetzt. In seiner Partie sah sich Christoph Koblenz einer Batterie aus Läufer und Dame gegenüber, die direkt auf die Rochadestellung seines Königs gerichtet war. Dem starken Angriff konnte Christoph kaum etwas entgegensetzen und verlor so erst Material und dann die Partie. Die letzte Partie stand sehr gut für Bernd Wettermann, der seinen Gegner Dietrich Pahlen in ernste Zeitnot gebracht hatte. Doch Pahlen wand sich trotz Zeitnot aus den gröbsten Drohungen und so bot Bernd nach überstandener Zeitnot eine Punkteteilung an, deren Annahme zum Endstand von 5:3 für Zabo führte.

Mit 2:2 Mannschaftspunkten stehen wir nun in der Mitte der Tabelle. In zwei Wochen steht der nächste Kampf gegen Zabo 3 an. Danach geht die K1 in die Weihnachtspause, bevor sie im Januar ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt.

 

Runde 1 am 13.10.2017

Zabo 2 erlebt böse Niederlage gegen den SC Stein

Die zweite Mannschaft von Zabo Eintracht verliert gegen Stein mit 2,5:5,5. Mit diesem Ergebnis hatte vor dem ersten Spiel der Saison wohl keiner gerechnet, aber für uns ging so einiges schief – neben und vor allem am Brett.

Die erste Entscheidung des Abends fiel am 3. Brett: Bernd Wettermann hatte eine Figur erobert und war klar am Drücker. Doch eine Unachtsamkeit ermöglichte es seinem Gegner auf h7 einzuschlagen und die Stellung wieder einigermaßen auszugleichen. Bernd übersah in der Folge noch einen Turmgewinn und nach dem Tausch der Damen fand er sich in einem verlorenen Turmendspiel wieder. Den zweiten Punkt machten die Steiner an Brett 5. Steffen Schöne übersah einen Läuferspieß, der ihm eine Figur kostete. Nach dem Tausch weiterer Figuren konnte sich Steffen eines Angriffs von Dame und Springer nicht mehr erwehren und gab auf. Auch an Brett acht lief es schlecht: Holger Dyroff musste zwar seine Dame geben, bekam aber genug Material um weiterhin gut zu stehen. Doch dann war die Partie verloren. Weshalb kann der Schreiberling dieses Artikels aus der Partieaufzeichnung leider nicht mehr erschließen. Fakt ist, es stand 0:3. Eine weitere Niederlage folgte an Brett zwei. Thomas Hahn hatte sich in eine passive Verteidigung begeben, befreite sich jedoch durch verschiedene Mattdrohungen und gewann letztendlich einen Turm. Doch auch Thomas konnte das materielle Übergewicht nicht verwerten und ließ sich nach wenigen Zügen matt setzen. Am Spitzenbrett fiel Tim Bursian einem Königsangriff zum Opfer und so stand es 0:5. Angesichts des aussichtslosen Spielstandes willigte Stefan Schmid in ein Remis ein, was wohl auch der Stellungsbeurteilung seiner Partie, die der Computer liefert, entsprach. Zwar gab Christoph Koblenz zwei Figuren für einen Turm und stand materiell etwas schlechter, partiepraktisch fand sein Gegner aber kein Mittel gegen Christophs anstürmendes Freibauernpaar, was den ersten vollen Punkt für Zabo bedeutete. Den Schlusspunkt setzte Jürgen Tränkl, der zuerst einen Angriff auf den eigenen König parieren musste aber dann sein starkes Turmgespann in die gegnerische Stellung einmarschieren ließ, was den zweiten vollen Zähler für Zabo einbrachte.

Das Fazit: Nach diesem herben Schlag müssen wir uns an den folgenden Spieltagen wohl noch ganz schön strecken um das Saisonziel eines gesicherten Tabellenplatzes im Mittelfeld zu erreichen.