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Pokalturnier 2009/2010

Modus

Bedenkzeit: 2h für die ersten 40 Züge, 30min für den Rest der Partie.

Spielbeginn: 19:30h.

Hauptspieltage sind zunächst bindend. Kann ein Spieler den Hauptspieltag nicht wahrnehmen, so ist mit dem Gegner ein Ausweichtermin zu vereinbaren (Termin dem Turnierleiter bekanntmachen). Vor- und Nachspielen ist bis Meldeschluß möglich.

Bei einem Remis werden zunächst bis zu zwei 10-min Blitzpartien mit getauschten Farben gespielt (sudden death). Danach folgen bis zu zwei 5-min Blitzpartien (weiterhin Farbtausch, sudden death). Ist immer noch keine Entscheidung gefallen, folgt eine Partie mit neuer Farbauslosung, bei der der Weißspieler 6 Minuten, der Schwarzspieler 5 Minuten erhält. Weiß muß diese Partie gewinnen, Schwarz reicht ein Remis zum Erreichen der nächsten Runde.

Termine (Hauptspieltage)

Runde 1 2. Dezember 2009
Runde 2 10. Februar 2010
Runde 3 10. März 2010
Runde 4 7. April 2010

 

Für die Neugierigen

Aktuelle Rangliste

 

Runde 4 - Finale

Name Pkt. - Name Pkt. Ergebnis
1 Thomas Ahlich 2 - Robert Weidenhöfer 3 1 : 0

 

Der erste Titel dieser Saison ist vergeben und der neue Pokaltriumphator heißt verdientermaßen Thomas Ahlich! Zum Leidwesen der anwesenden Schlachtenbummler konnte sein Finalgegner Robert Weidenhöfer nicht an die große Form der Vorrunden anknüpfen und verlor kurzzügig. Die Ursache dafür war wahrscheinlich eine gewisse Befangenheit von Robert. So erklärte Robert dann auch im Nachhinein sein Vorhaben, in jedem Fall ´gängige´ Theorievarianten zu vermeiden. Doch dieses Experiment ging gründlich daneben, so dass Robert bereits nach sechs Zügen und nur einer entwickelten Figur eine Stellung zu verwalten hatte, für die seine ´Zöglinge´ im Jugend-Schach wohl von ihm eine Schelte erhalten würden. So nutzte Thomas auch kaltblütig den Umstand aus, dass sich seinen Figuren speziell auf den schwarzen Feldern frühzeitig ungeahnte Möglichkeiten boten. Ein von c3 über b5 nach d6 galoppierendes ´Rennpferd´ besiegelte denn auch schon die Niederlage von Robert, da Thomas nach diesem Manöver bereits im 12. Zug eine Figur gewann. Trotz dieser für ihn sehr enttäuschend verlaufenden Partie sollte sich Robert nicht allzusehr krämen, denn in der Summe war das eine phantastische Turnierleistung! Doch selbst bei Thomas hielten sich zunächst das Mitleid für seinen Gegner und die Freude über den Pokalgewinn in der Waage. Letzteres begann erst zu überwiegen, als Thomas den knapp fünfzehn Kilogramm schweren, goldenen Pokal mit Edelsteinbesatz in Empfang nahm und unter den frenetischen Jubelgesängen seiner zirka zwanzigtausend mitgereisten Fans in den Nachthimmel über dem Berliner Olympia-Stadion streckte..., ähhh, da habe ich jetzt doch glatt etwas verwechselt. Aber wie dem auch sei, meinen herzlichen Glückwunsch zum Pokalsieg, Thomas! [ZAPF]


 

Runde 3 - Halbfinale

Name Pkt. - Name Pkt. Ergebnis
1 Robert Weidenhöfer 2 - Steffen Winterfeldt 2 1 : 0
2 Paul Wittmann 1 - Thomas Ahlich 0.5 : 0.5

 

Jaja, so ein Pokalturnier hat schon seinen ganz eigenen Charme. Denn mit Robert Weidenhöfer hat sich ein Spieler bis ins Finale gekämpft, dem bei zahlreichen Buchmachern vorzugsweise Außenseiterchancen zugetraut wurden. Doch es kam eben vollständig anders: "Das war heute ein völlig verdienter Sieg von Robert!", urteilte Steffen Winterfeldt, und der muss es wissen, denn Steffen saß Robert an diesem Abend direkt gegenüber. Die Partie selbst nahm in der Eröffnung einen etwas eigenwilligen Verlauf. Nach dem einleitenden Zugpaar 1.e4-c5 sollte man ja eigentlich die Sizilianische Verteidigung auf dem Brett vermuten, doch nach 2.f4-e5? 3.Sf3-ef4: hätte Robert mit 4.Lc4! in ein Königsgambit mit dem schlicht falschen c5-Bauern und deshalb großen Vorteil einlenken können. Doch er spielte 4.d3 und die Stellung kam in das Fahrwasser einer Wiener Partie. Nachfolgend vollzog Steffen dann ein auch von ihm selbst im Nachhinein getadeltes Manöver mit seinem Läufer, der mehrmals zwischen e7 und f6 pendelte. Dadurch verlor Steffen viele Tempi, die besser für die Entwicklung seiner Figuren verwendet worden wären. Dagegen baute sich Robert sehr harmonisch auf und brach mit seinen Figuren angesichts des noch schlafenden gegnerischen Königsflügels ebendort und im Zentrum energisch durch, um seine Aufmerksamkeit dem in der Mitte feststeckendem König von Steffen zu widmen. Vor riesige Probleme gestellt, opferte Steffen noch die Qualität, doch die Partie war bereits wenige Züge später für ihn verloren. Insgesamt eine sehr überzeugende Leistung von Robert, der nun tiefenentspannt den Sieger der anderen Halbfinalpaarung zwischen Paul Wittmann und Thomas Ahlich erwartet. Und wer weiß, denn zumindest die Quoten der Buchmacher sollten sich nach diesem Halbfinale deutlich verändert haben! - Gerne hätte ich ausführlich von diesem Kampf der Titanen zwischen Paul Wittmann und Thomas Ahlich berichtet, doch leider liege ich mit einer heimtückischen Seuche zu Bette ("Morbus Zapfus Maximus"), überlasse jedoch hiermit einfach Thomas das Wort: "Paul und ich haben gestern unser Pokalmatch ausgetragen. Offensichtlich war Paul durch die Arbeit arg gestresst und hatte mir sofort Remis angeboten, was ich gerne annahm. - In der anschliessenden Blitzpartie haben wir beide recht heftig angegriffen. Paul hatte mit Sicherheit zwischendurch Vorteil und auch lange mindestens einen Bauern mehr. Aber nachdem sich der Rauch etwas verzogen hatte, blieb ein Endspiel übrig, in dem ich in arger Zeitnot von Paul eine Figur gewinnen konnte und Paul kurz darauf durch Plätchenfall verlor."


 

Runde 2

Name Pkt. - Name Pkt. Ergebnis
1 Stefan Behlert 1 - Thomas Ahlich 1 0.5 : 0.5
2 Arthur Holland 1 - Steffen Winterfeldt 1 0 : 1
3 Markus Kraus 1 - Robert Weidenhöfer 1 0 : 1
4 Thomas Gebhard 1 - Paul Wittmann ½ 0.5 : 0.5

 

Zwei Partien des Viertelfinales kamen gestern zur Austragung und mit Steffen Winterfeldt und Thomas Ahlich setzten sich letztlich auch die DWZ-Favoriten durch. Doch es hätte auch ganz anders kommen können! – Denn Steffen hatte mit Schwarz die Sizilianische Verteidigung gewählt und sein Kontrahent Arthur Holland hatte mit einer sehr gediegenen geschlossenen Variante darauf reagiert. Nach und nach sammelte Arthur allerdings kleinere Vorteile, inklusive einer für Steffen unangenehmen Fesselung eines Springers, so dass Arthur im Mittelspiel eindeutig besser zu stehen drohte. Doch in diesem Moment erspähte Steffen die Möglichkeit, den gefesselten Springer mit Gegenangriff abzuziehen. Und tatsächlich ging seine Kriegslist auf! Denn anstatt ruhig mit einem vorübergehenden Deckungszug zu reagieren, antwortete Arthur übereilt mit einer Abtauschaktion, welche die Position radikal zugunsten von Steffen umkrempelte. Als Resultat wurde die Stellung von Arthur fast vollständig gelähmt und Steffen konnte mit seinen Türmen über die c-Linie eindringen und eine schnelle Entscheidung erzwingen. – Dagegen hatte sich Thomas als Schwarzer eines Läuferspiels in der Eröffnung zu erwehren. Sein Gegenüber Stefan Behlert ging die Partie dann auch sehr beherzt in Zugrichtung des feindlichen Königs an und Thomas hatte alle Hände voll zu tun, sich verschiedene kleinere Drohungen vom Hals zu halten. Doch Thomas löste diese Aufgaben sehr gut und schaffte es durch mehrere Abtauschaktionen, seine Stellung mit bereits leichten Vorteilen zu befreien. Letztlich gelangten die beiden in ein Endspiel mit jeweils Turm und Springer, in dem Thomas einen Freibauern in der e-Linie gegen einen Doppelbauern von Stefan in der c-Linie hatte. Gewiss ein Vorteil für Thomas, doch ziemlich schnell rauchten die beiden das Friedenspfeifchen. - Über den Einzug in das Halbfinale musste also eine Schnellpartie entscheiden: Ohne größere Aufregungen gelangten die beiden hierbei zügig in ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufer, in dem der Vorteil zwar wiederum bei Thomas zu liegen schien, das jedoch sehr schwer zu gewinnen aussah. Ja, wenn nicht Stefan durch einen unbedachten Königszug plötzlich seinen h-Bauern eingestellt hätte, wodurch seinerseits der h-Bauer von Thomas zur Großmacht mutierte und die Partie entschied. [ZAPF]

Heimlich, still und leise trafen sich am Sonntagvormittag Markus Kraus und Robert Weidenhöfer, um nahezu unter Ausschluß der Öffentlichkeit ihr Viertelfinale auszutragen. Das Ergebnis war, wie die Interviews im Nachhinein zeigten, ein verdienter Sieg von Robert! Jedoch hatte Markus auch sofort den Schuldigen für seine Niederlage ausgemacht, nämlich seinen Trainer. Dieser habe ihm bislang nur eine einzige Eröffnung beigebracht und das reiche eben im professionellen Schach einfach nicht aus, so war Markus zu vernehmen. Eben dieser Betreuer, dessen Spitzname mit einem "Z" beginnt und sich auf "APF" reimt, gelobte umgehend feierlich Besserung. [ZAPF]

Das vermeintliche Spitzenduell dieses Viertelfinales war dann irgendwie doch keines, denn als sich die zahllosen Zuschauer nach etwas mehr als einer Stunde einen ersten Eindruck von den Geschehnissen auf dem Brett machen wollten, gingen unsere beiden „Helden“ Thomas Gebhard und Paul Wittmann gerade daran, sich auf die noch anstehende Schnellpartie zur Ermittlung des letzten Halbfinalisten vorzubereiten. Die „Schuld“ an diesem raschen Friedensschluss liegt dabei eindeutig bei Thomas. Gegen die Caro-Kann-Verteidigung von Paul holte jener nämlich auf einem eher verschlungenen Nebenpfad einen zwar minimalen, jedoch sehr soliden Vorteil heraus, nur um dann umgehend die Punkteteilung anzubieten. Nach längerem Nachdenken akzeptierte Paul dann zähneknirschend diese Offerte mit den fraglos legendären Worten: „Ich gambitiere DWZ!“ - In der Schnellpartie durfte Thomas dann gerechterweise die bittere Erfahrung machen, dass Caissa zumindest nebenberuflich auch eine Rachegöttin ist. Nach einer Französischen Eröffnung war die Partie sehr rasch in ein ausgeglichenes Damenendspiel übergegangen. Doch kaum zehn Züge später hatte Thomas seine „Strafe“ auch schon in Form zweier kapitaler Fehlgriffe angetreten. Seine sofortige Aufgabe machte Paul letztlich zum verdienten Sieger dieser Begegnung! [ZAPF]


 

Runde 1

Name Pkt. - Name Pkt. Ergebnis
1 Hans Ott 0 - Paul Wittmann 0 0.5 : 0.5
2 Steffen Winterfeldt 0 - Andreas Link 0 1 : 0
3 Holger Dyroff 0 - Thomas Gebhard 0 0 : 1
4 Thomas Ahlich 0 - Jürgen Schubert 0 1 : 0
5 Stefan Behlert 0 - Herbert Hennemann 0 1 : 0
6 Arthur Holland 0 - Joannis Postoltsikis 0 1 : 0
7 Markus Klein 0 - Robert Weidenhöfer 0 0 : 1
8 Ludwig Kaiser 0 - Markus Kraus 0 0 : 1

 

Unser Schachklub floriert! – Genauso wie die Vereinsmeisterschaft schon mit neuem Teilnehmerrekord gestartet werden konnte, fanden sich in unseren Reihen auch ohne weitere Maßnahmen der Zwangsrekrutierung 16 illustre Schachspieler, die sich das diesjährige Pokalturnier trotz aller Tücken und seiner sprichwörtlich eigenen Gesetze nicht entgehen lassen wollten. – Eine dieser Tücken, nämlich die ohne Setzliste durchgeführte freie Auslosung der Paarungen, bescherte dem Turnier bereits in der ersten Runde mit dem Aufeinandertreffen zweier Halbfinalisten des Vorjahres auch einen ersten Höhepunkt: Steffen Winterfeldt und Andreas Link ließen sich dann auch nicht lumpen und boten den zahlreichen Kiebitzen eine knallharte Kampfpartie mit Knalleffekt! Gegen die nicht sonderlich überraschend auf dem Brett entstandene Sokolsky-Eröffnung von Steffen konterte der offenbar gut vorbereitete Andreas sehr engagiert im Zentrum. Damit gelang es Andreas recht frühzeitig die Initiative an sich zu reißen, die er nach der kurzen Rochade von Steffen auf den Königsflügel verlagerte, um dort einen gewaltigen Mattangriff anzufachen. Es ist schwer zu sagen wie oft es Andreas dann in der Folge versäumte den entscheidenden Hieb zu setzen, doch ein halbes Dutzend solcher Möglichkeiten ließ er wohl tatsächlich verstreichen! Und dann kam es, wie es kommen musste, es gelang Steffen seine Stellung zu konsolidieren und einen kräftigen Konter zu setzen, der die Partie zu seinen Gunsten entschied. Das stellte zwar den Spielverlauf einigermaßen auf den Kopf, doch wie heißt es so herrlich provozierend: Der Sieger hat immer Recht! – In einer vorgezogenen Partie gewann bereits letzte Woche Arthur Holland sein Auftaktspiel gegen Joannis Postoltsikis. Nach übereinstimmender Auskunft der beiden Kämpen entsprach dieses Ergebnis auch dem Partieverlauf. - Stürmisch entwickelte sich die Schlacht zwischen Stefan Behlert und Herbert Hennemann! Einer Sizilianischen Eröffnung trat Stefan mit dem Morra-Gambit gegenüber, doch fand sich Herbert gut in diesen wilden Eröffnungsbildern zurecht. So reduzierte sich das Material auf dem Brett immer weiter, wobei Stefan seinen Gambit-Bauern zwar zurück gewann, doch Herbert damit die Stellung ausglich. Doch dann unterlief Herbert ein Missgriff, der sofort einen Läufer verlor und damit mittelfristig die Partie. - Ebenfalls in die nächste Runde eingezogen ist inzwischen Markus Kraus durch einen Sieg über seinen Kumpel Ludwig Kaiser. Dabei sah es anfangs gar nicht so gut für Markus aus, gewann Ludwig doch schon in der Eröffnung eine Qualität. Doch Ludwig spielte sich dann selbst einen Knoten in die Beine und der Springer von Markus entwickelte sich zur Großmacht. Als Ludwig sich dann noch eine kleine Fehlkombination zu Schulden kommen ließ, hatte Markus die Partie dann endgültig gewonnen! [ZAPF]

Wieder ist ein neuer Stabreim geboren und der lautet wie folgt: Schlimmer Schnupfen schadet Schuberts scharfsinnigem Schach. Denn der arme Jürgen Schubert schleppte sich entgegen der ausdrücklichen Empfehlung des ihn sogar während der Partie mittels Sauerstoff und diversen Bluttransfusionen behandelnden Notarztes ans Brett, wo Jürgen dann jedoch seinem schweren Krankheitsbild Tribut zollen musste. So gesehen war es natürlich kein Wunder, dass Jürgen bereits in der Eröffnung einen Bauertausch verpasste, der seinem Schwarzaufbau sehr zugute gekommen wäre. Doch so wie es tatsächlich kam, konnte sein Gegner Thomas Ahlich zwei vernichtend wirksame Bauern auf d6 und e5 mitten in das Herz der schwarzen Stellung pflanzen. Dieses Bauernpaar verhinderte jede vernünftige Entwicklung des schwarzen Königsflügels, sodass Thomas nach der Öffnung der Stellung mit seiner ganzen Streitmacht erfolgreich über den schwarzen König hereinbrechen konnte. - Dagegen hat Robert Weidenhöfer offenbar seine gute körperliche und geistige Verfassung der Kreiseinzelmeisterschaft konservieren können. Denn mit seinem recht klaren Sieg über Markus Klein zog er hoch verdient in die nächste Runde ein. Nach einer Königsindischen Verteidigung erhielt Robert im Mittelspiel die Initiative am Damenflügel, wohin gehend die Bemühungen von Markus im Zentrum nicht sonderlich vorankamen. Nachdem Robert dann durch einen gedeckten Freibauern in der b-Linie zu sehr gutem Spiel gelangt war, verlor Markus die Nerven. So konnte Robert in ein reines Damenendspiel mit zwei bis drei Mehrbauern abwickeln, die dann auch zum Siege ausreichten. [ZAPF]

Mit der Austragung der letzten beiden Partien wurde gestern das Achtelfinale komplettiert. Dabei kam es in der Paarung zwischen Hans Ott und Paul Wittmann zu einer Überraschung, die dann aber doch keine war. Zunächst hatte Paul entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten mit Schwarz zur Skandinavischen Verteidigung gegriffen, frühzeitig eine Gambitvariante gewählt und war fortan auf der Suche nach Kompensation für seinen Minusbauern bzw. nach Möglichkeiten zum Rückgewinn desselben. Dementsprechend war Hans ebenfalls auf der Suche, nämlich nach dem Zeitpunkt, wann man den Mehrbauern für anderweitige Stellungsvorteile zurückgibt. Und beide wurden sie fündig, als sich Paul den Bauern zwar wieder holte, dafür Hans etwas besser stand und sie sich umgehend auf ein Unentschieden einigten. Die danach anstehende Schnellpartie war dagegen eine klare Angelegenheit für Paul, dessen Stellung bereits gewonnen aussah, als Hans schon im Mittelspiel die Zeit überschritt. - Ein äußerst zähes Ringen lieferten sich auch Holger Dyroff und Thomas Gebhard. Über Zugumstellungen waren die beiden in einer klassischen Damenindischen Verteidigung gelandet, in der Holger versuchte die Vorzüge seines Läuferpaares zu zeigen, wohingegen Thomas auf seine sichtlich bessere Bauernstellung und einige gegnerische Felderschwächen bestand. Bis zum 22. Zug war bis auf zwei Figurenpaare der komplette Figurensatz einschließlich aller Bauern auf dem Brett. Doch dann verwirklichte Holger die generell richtige Idee eines Bauernvorstoßes, jedoch zum falschen Zeitpunkt! Denn Thomas konnte in diesem Moment forciert in ein reines Leichtfigurenendspiel abwickeln, das sich durch den Gewinn zweier Bauern sehr schnell als leicht zu gewinnen entpuppte. [ZAPF]


 

Endergebnis

Nr. Rang Name DWZ 1. 2. 3. 4. Pkt. BH ±DWZ
1 1 Thomas Ahlich 1835 11W1 5S½ 4S½ 2W1 3.0 6.0 4
2 2 Robert Weidenhöfer 1494 10S1 7S1 3W1 1S0 3.0 6.0 42
3 3 Steffen Winterfeldt 1782 12W1 8S1 2S0 2.0 4.0 5
4 4 Paul Wittmann 2017 9S½ 6S½ 1W½ 1.5 5.0 -16
5 5 Stefan Behlert 1685 14W1 1W½ 1.5 3.0 12
6 6 Thomas Gebhard 1952 13S1 4W½ 1.5 1.5 7
7 7 Markus Kraus 0 15S1 2W0 1.0 3.0 0
8 8 Arthur Holland 1613 16W1 3W0 1.0 2.0 -9
9 9 Hans Ott 1716 4W½ 0.5 1.5 11
10 10 Markus Klein 1496 2W0 0.0 3.0 -19
11 10 Jürgen Schubert 842 1S0 0.0 3.0 0
12 11 Andreas Link 1967 3S0 0.0 2.0 -19
13 12 Holger Dyroff 1701 6W0 0.0 1.5 -6
14 12 Herbert Hennemann 1444 5S0 0.0 1.5 -8
15 13 Ludwig Kaiser 888 7W0 0.0 1.0 0
16 13 Joannis Postoltsikis 0 8S0 0.0 1.0 0

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