Sie befinden sich hier:

5. Mannschaft 2011/2012

Mühlhof/Reichelsd./Schwabach 3 - Zabo 5 2,5:5,5

20.04.12

Zum Abschluß ein Kaffeekränzchen zu Viert, es ist angerichtet Oder Dou grausts ka Sau

Leider konnte unser Gegner nur zu Viert antreten, wir wären sogar Zehn gewesen. Auf der einen Seite also ein kleiner versprengter, verwegener Haufen, der letzte Rest, aus den hintersten dunklen Gassen nachts zusammengekramt, auf der anderen Seite - Schwabach. In Karlas Kartoffelsuppe muß was dringewesen sein (Fehlsatz). Nachdem der jugendliche Mannschaftsführer aus Schwabach in Stellvertretung die Essensgäste (?) begrüßt hatte, verlas er die Paarungen, alles gut erledigt beim ersten Mal, sehr schön. Ein Lob für den jugendlichen Mannschaftsführer, Danke, Setzen. Artur und sein Gegenüber spielten hin und spielten her, zogen manch Figur auch quer, Alfons Schuhbeck würde bayerisch zurückhaltend sagen: Schlecht wars nicht. Folgerichtig remis, damit war der Mannschaftskampf gewonnen, unten im Wirtshaus tobten die mitgereisten ungefederten Massen. Jetzt gings also ans Dessert. Juan und sein Gegner -der jugendliche MF, siehe ebenda- nahmen jeder immer wieder ein Stückchen vom Kosakenzipfel, bis alles verspeist war, Unentschieden auch dort. Nun also zu Gerds Gutzerli, sozusagen Pfirsich Melba, Gerd spielte ja selba. Heiß wogte die Partie hin und her (heiße Nachspeise?), ich befürchtete schon, sie könnte den Kontrahenten schwer im Magen liegen. Da spieen sie ein Remis heraus. Ein Brett weiter bei Werner wurden die Messer gewetzt, doch der Canapee-Kämpe (nein, damit ist heute kein Sofa gemeint) roch den Braten, sprang dem Werner von der Schlachtplatte und wendete das Salatblatt. Seis drum,  schmatzend und triefend feierten wir wie die Ritter den köstlichen Sieg, der Wirt mußte ganze Wildschweine herbeiführen. Als dann die Sauen gegessen hatten, ich meine waren, begaben wir uns also auf die Heimreise. Nächstes Jahr wieder solche Kommentare, das hält ja keine der soeben verspeisten aus. Sire, geben Sie Wortfreiheit! Die Leser stöhnen oh du Graus, zum Glück ist die Satir? jetzt aus. Wohl bekomms.
Ihr ergebenster Oberspeisenanrichter Stefan S. Mannschaftsleider

Die Webseite verwendet Cookies, um die Dienste ständig zu verbessern und bestimmte Features zu ermöglichen. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu. Mehr Informationen