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2. Mannschaft 2017/2018

Abschlussbericht der Saison 2017/2018

Der Abschussbericht fasst die Geschehnisse der Spielzeit 2017/2018 noch eimal zusammen. Auf acht Seiten gibt es Zahlen, Statistiken, Auswertungen und Partiediagramme rund um die zweite Mannschaft. Den Bericht im PDF-Format könnt ihr hier lesen.

Runde 9 am 27.04.2018

Schach meets Klassik

Beim letzten Kampf gegen das Tabellenschlusslicht SK 1911 Nürnberg 3 mussten wir unbedingt verhindern, dass wir an das Tabellenende abrutschten und so absteigen würden. Zwar reichten uns 3,5 Punkte, doch wir wollten unseren vierten Auswärtssieg landen. Pünktlich zum Beginn des Mannschaftskampfes begann dann auch das Klassikkonzert im ersten Stock des Gemeindezentrums St. Johannis. Entspannt aufspielend gewannen wir den Kampf 4,5:3,5.

Nach nicht einmal einer halben Stunde stand es schon 1:0 für Zabo 2, denn Helmut Gottsmann hatte seinen Gegner in der Eröffnung überrumpelt und gewann kurz und schmerzlos. Auch an den anderen Brettern entwickelten sich zum Teil vorteilhafte Stellungen für die Zaboraner. Bernd Wettermann hielt den gegnerischen König lange Zeit mit Dame und Läufer unter Beschuss. Letztendlich bekam er einen Turm auf die vorletzte Reihe und konnte durch fortgesetzte Schächer eine Stellungswiederholung erzwingen. Einen guten Tag erwischte auch Christoph Koblenz. Erst sperrte er einen verirrten Läufer des Gegners ein, gewann diesen und tauschte dann alle Schwerfiguren um das Mehrfigurenendspiel sicher zu gewinnen. Auch Hans-Ludwig Hestermann konnte punkten. Zwar übersah er einen Qualitätsverlust, aber seine weit vorgerückten Freibauern und sein erstarktes Läuferpaar waren einfach zu stark um die Partie nicht zu gewinnen. Inzwischen war Jürgen Tränkl in Schwierigkeiten gekommen. Zwar übersah sein Gegner, dass er die Dame gewinnen konnte, aber Jürgen verlor zu viele Bauern, so dass das Endspiel aufgrund der gegnerischen Freibauern verloren war. Den Sieg sicherte Stefan Schmid. Mit Grobs Angriff hatte er seinen Gegner schon zu Beginn der Partie aus dem Konzept gebracht. Letztendlich blieb ein deutlicher Materialvorteil für Stefan übrig und sein Gegner streckte die Waffen.

Dann war das Klassikkonzert im ersten Stock zu Ende und so kamen auch wir aus dem Takt: Thomas Hahn verlor im Sveshnikov mit viel Material auf dem Brett den Überblick und so drangen die Schwerfiguren unter Opfer auf die vorletzte Reihe ein, was das Ende der Partie bedeutete. Steffen Schöne hatte schon länger mit seinen schwachen Bauern zu kämpfen. Am Ende übersah er eine drohende Fesslung und verlor so die Partie.

Mit dem vierten Saisonerfolg stehen nun 12:15 Mannschaftspunkte auf unserem Konto, was den viertletzten Tabellenplatz bedeutet. Damit ist ein Abstieg vom Tisch, der bei einer hohen Niederlage wohl unvermeidbar gewesen wäre.

 

Runde 7 am 16.03.2018

Weitere Heimspielniederlage für Zabo 2

Auch das vierte Heimspiel der laufenden Spielzeit verlor die zweite Mannschaft der SpVgg Zabo Eintracht, diesmal gegen Zirndorf 2. Dabei sah es diesmal so aus als ob Zabo gewinnen würde, aber am Ende erreichten wir wieder nur 3,5 Punkte während Zirndorf 4,5 Zähler auf ihrem Konto verbuchen konnte.

Die erste beendete Partie war die von Hans-Ludwig Hestermann, der in leicht schlechterer Position ein Remis mit seinem Gegner aushandelte. Den ersten Punkt für Zabo holte Steffen Winterfeldt. Sein Gegner kam von Beginn an nicht mit Steffens Eröffnung zurecht und kam deshalb bald ins Hintertreffen. Steffen bildete ein starkes Freibauernpaar und gewann so entscheidendes Material. Nachdem Zabo nun in Führung lag, vereinbarte Christoph Koblenz eine Punkteteilung in ausgeglichener Stellung. Einen schönen Sieg feierte Tim Bursian am Spitzenbrett. Tim sah einen Bauernsturm auf seinen König zukommen und organisierte deshalb einen Gegenangriff. Sein Gegner machte daraufhin einen unnötigen Bauernzug nach g3 und brachte sich so in eine nicht mehr zu rettende Stellung, denn Tim nutzte die Schwäche zu einem überzeugenden Mattangriff. Thomas Hahn, schwante dass seine Stellung schwach geworden war und bot in der knappen Restbedenkzeit seines Gegners ein Remis an, das sein Gegner letztendlich annahm.

Die verbleibenden drei Partien standen so, dass mindestens noch der fehlende Punkt zum Mannschaftssieg herausspringen sollte, aber alle drei Partien wurden verloren. Den traurigen Anfang machte Bernd Wettermann. Er hatte schon eine Mehrfigur, ließ sich aber in überlegener Stellung matt setzen. Steffen Schöne machte es nicht besser. In hochgradiger Zeitnot seines Gegners lief Steffen in eine Springergabel und verlor so die Partie. An Brett 7 quälte sich Jürgen Tränkl noch lange, aber sein Gegner hatte bereits zwei Mehrbauern. Als es ihm gelang die Damen zu tauschen war die Partie nicht mehr zu halten.

Mit 9:12 Punkten steht Zabo 2 nun in der Tabellenmitte, doch sollte aus den verbleibenden beiden Matches gegen Neumarkt und gegen SK 1911 Nürnberg noch ein Sieg herausspringen, damit man sich nicht am Tabellenende wiederfindet.

 

Runde 8 am 13.04.2018

Zabo 2 kann zu Hause nicht gewinnen

Die fünfte Heimniederlage in Folge fuhr die 2. Mannschaft der Zabo Eintracht ein, diesmal verloren wir gegen Neumarkt 2 mit 2,5:5,5.

Einen rabenschwarzen Tag erwischten Thomas Hahn und Bernd Wettermann, die bereits nach 6 bzw. 8 Zügen ihre Partien aufgeben mussten. Christoph Koblenz spielte eine solide Partie, konnte aber keinen Vorteil herausholen, was schließlich zur Punkteteilung führte. Doch noch war der Kampf nicht verloren. Hans-Ludwig Hestermann gewann im Mittelspiel einen Bauern und baute in der Folgezeit seinen Materialvorteil immer weiter aus. Als er im Turmendspiel 4 Mehrbauern hatte, gab sein Gegner auf. Doch die aufkeimende Hoffnung wurde schnell wieder enttäuscht, als Steffen Schöne seine Partie verlor, weil sein König zu offen stand und Steffens Gegner die Gelegenheit nutzte erst eine Qualität und dann die Partie zu gewinnen. Am Spitzenbrett sah Tim Bursian keine andere Möglichkeit als ein Remis anzubieten, was sein Gegner auch annahm. Nun mussten beide verbleibenden Partien gewonnen werden um wenigstens noch einen Mannschaftspunkt zu retten. Lange konnte Horst Spülbeck seine Stellung im Gleichgewicht halten, erst bei reduziertem Material lies er die gegnerische Dame auf f3 eindringen und so entglitt ihm die Partie. Stefan Schmid bot in Anbetracht des verlorenen Mannschaftskampfes ein Remis in besserer Stellung an und so steigt Neumarkt 2 in die Bezirksliga 2 auf während Zabo 2 weiter um den Klassenerhalt bangen muss.

Nun müssen wir im letzten Kampf gegen den Tabellenletzten SK 1911 Nürnberg 3 noch einmal punkten um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Wird uns der 4. Auswärtssieg in Folge gelingen? In zwei Wochen wissen wir mehr...

 

Runde 6 am 23.02.2018

Zabo 2 schafft den 3. Auswärtssieg

Es war schon weit nach Mitternacht als im „Café Express“ immer noch die Krüge zusammenstießen und der Ruf „Auswärtssieg!“ erklang. Tatsächlich hatten wir vorher mit 4,5:3,5 gegen SW Nürnberg Süd 5 gewonnen – unser 3.Auswärtssieg bei gleichzeitig drei Heimniederlagen. So stehen wir also mit ausgeglichenem Punktekonto in der Mitte der Tabelle.

Begonnen hatte der Kampf mit einem kampflosen Punkt, denn Hans-Ludwig Hestermanns Gegner war nicht erschienen. Ein schnelles Unentschieden folgte, als Christoph Koblenz nach knapp 20 Zügen ein Remis angeboten bekam, nahm er es gerne an. Steffen Schöne war lange Zeit in einer ausgeglichenen Stellung der Englischen Eröffnung gefangen, doch dann ergriff er die Chance nach einem schwachen Zug seines Gegners und gewann die Partie durch ein unwiderstehliches Bauernpaar. Thomas Hahn stand von Beginn an mit seinem Königsgambit auf Verlust. Zwar schleppte er sich noch in ein Endspiel, das er aber durch eine schlechte Entscheidung verlor. Horst Spülbeck hatte mittlerweile Zeitprobleme bekommen und verlor, weil sein Fallblättchen fiel. Auch auf Brett zwei stand ein Königsgambit auf dem Brett gegen das sich Bernd Wettermann aber gut verteidigte. Eine zu offene Königsstellung nutzte der Zaboraner dann um die Dame und kurz darauf die Partie zu gewinnen. Lange kämpfte Holger Dyroff, aber er konnte seine Stellung nicht mehr halten. Stefan Schmid machte den Auswärtssieg an diesem Abend perfekt. Leider ist dem Schreiberling kaum etwas über die Partie bekannt, weshalb in diesem Schriftstück angenommen wird, dass der Sieg großartig und verdient gewesen sein muss.

In den nächsten beiden Heimkämpfen gegen Zirndorf 2 und Neumarkt 2 gilt es das Gesetz der Serie zu brechen und endlich den ersten Heimsieg einzufahren.

 

 
5 SW Nürnberg Süd 5 DWZ - Zabo-Eintracht Nürnberg 2 DWZ 3½ - 4½
1 1 Wagner, Alexander 1695 - 2 Hahn, Thomas 1695 1 - 0
2 2 Siegl, Adrian 1870 - 3 Wettermann, Bernd 1640 0 - 1
3 4 Berntgen, Henri 1724 - 4 Spülbeck, Horst 1697 1 - 0
4 5 Kirch, Fritz 1707 - 5 Schmid, Stefan 1692 0 - 1
5 6 Babichev, Vyacheslav 1701 - 6 Hestermann, Hans-Ludwig 1689 - - +
6 7 Leuschner, Günter 1703 - 7 Schöne, Steffen 1649 0 - 1
7 8 Pörzgen, Michael 1729 - 8 Koblenz, Christoph 1521 ½ - ½
8 9 Kauer, Reinhard 1682 - 14 Dyroff, Holger 1581 1 - 0
Schnitt: 1726 - Schnitt: 1645  

 

 

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