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2. Mannschaft 2018/2019

Runde 8: Postbauer-Heng 2 - Zabo 2 3,5:4,5

Zabo 2 schlägt den Tabellenführer – Abstieg ist nur noch theoretisch möglich

Nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewinnt Zabo 2 beim Tabellenführer Postbauer-Heng 2 mit 4,5:3,5. Der spannende Kampf ging bis zum Antrag auf Fischerzeit und endete erst gegen halb eins in der Nacht.

Gerhard Nickl hatte es mit einem weit vorgerückten Bauern zu tun, der sehr stark aussah. Doch die Stellung war immer im Gleichgewicht und so nahm er das Remisangebot seines Gegners an. Am Spitzenbrett musste sich Peter Ziegler gegen ein Caro Kann wehren. Er hielt die ruhige Stellung immer im Gleichgewicht und als er in Gefahr geriet in Zeitnot zu kommen bot er ein Unentschieden an, was sein Gegner annahm. Steffen Schöne wählte eine ungewöhnliche Eröffnung, die darauf angelegt war in ein vorteilhaftes Endspiel abzuwickeln. Das gelang auch sehr gut. Doch leider verpasste er den Gewinn des gleichfarbigen Läuferendspiels und so konnte sein Gegner die Partie knapp unentschieden halten. Bernd Wettermann spielte eine wechselhafte Partie. Anfangs gab er zwei Bauern gegen eine gute Entwicklung. Im folgenden Verlauf konnte er die Partie ausgeglichen gestalten und hatte im 30. Zug die Möglichkeit eine Figur zu gewinnen. Die Entscheidung die Figur nicht zu nehmen führte letztendlich zu einem verlorenen Endspiel, was den zwischenzeitlichen Rückstand für Zabo bedeutete. Den Ausgleich stellte Thomas Hahn her. Im Sizilianer verhinderte sein Läuferpaar die Rochade und später holte er sich die Qualität. Der Rest war nur noch eine Frage der Technik. Nachdem Thomas in ein Bauernendspiel abgewickelt hatte war die Partie für seinen Gegner nicht mehr zu halten. Zabo ging in Führung als Stefan Schmid gewinnen konnte. Erst gewann er eine Qualität um dann einen seiner weit vorgerückten Bauern umzuwandeln. Mit zwei Damen kam er schnell zum Partiegewinn. Uns reichten also zwei Unentschieden und so bot Steffen Winterfeldt in einer unübersichtlichen Stellung, die der Rechner leicht besser für ihn einschätzt, eine Punkteteilung an. Sein Gegner nahm das Remis und so musste der Kampf an Brett 2 entschieden werden. Stefan Behlert hatte mittlerweile in ein Endspiel mit je einen Turm und einen Läufer abgewickelt und so sah es nach remis aus. Die Umstehenden unkten schon, denn von außen sah es so aus als ob ein Bauer verloren gehen würde. Doch Stefan fand einen Ausweg und stand am Ende sogar etwas besser, was die Punkteteilung sicherstellte.

Mit dem knappen aber verdienten Sieg besteht nun nur noch eine theoretische Abstiegschance, die aber kaum Realität werden dürfte. Im letzten Kampf gegen Zirndorf können wir noch einmal punkten, aber vielleicht reichen und sie mittlerweile 13 Punkte schon zum Klassenerhalt.

 
 

Runde 7: SW Nürnberg 5 - Zabo 2 3,5:4,5

Wichtige Punkte für den Klassenerhalt

In der 7. Runde traf die 2. Mannschaft der SpVgg Zabo Eintracht auf ihren Lieblingsgegner, nämlich SW Nürnberg Süd 5. Gegen die Süder lief es in den letzten Begegnungen in der K1 immer sehr gut für uns und auch diesmal gewannen wir wieder. Zwar sieht das Ergebnis (4,5:3,5) knapp aus, aber der Kampf stand nie so, dass wir an einem Erfolg gezweifelt hätten.

Schon nach knapp einer Stunde führten die Zaboraner, als Thomas Hahn die eingestellte Dame seines Gegners vom Brett nahm und so gewann. Stefan Schmid war in eine ruhige Stellung geraten, die er leicht besser einschätzte. Aufgrund der frühen Führung bot er ein Remis, was der Gegner auch gerne annahm. Weiter ging es im Expresstempo: nach knapp anderthalb Stunden streckte Stefan Behlerts Gegner die Waffen. Zwar musste Stefan bis zum Ende wachsam sein um nicht in eventuelle Mattfallen zu tappen, aber nachdem er die Stellung in ein sicheres Bauernendspiel abgewickelt hatte war der Zwei-Punkte-Vorspung perfekt. Auch die anderen Bretter standen gut für Zabo. Einzig und allein die Partie von Steffen Winterfeldt war sehr schwierig, denn Steffen hatte einen Läufer so ungünstig platziert, dass er verloren ging. Letztendlich war die Partie dann nicht mehr zu halten und so verkürzten die Schwarz-Weißen den Spielstand auf 2,5:1,5 für Zabo. Doch Bernd Wettermann schickte sich gerade an den alten Abstand wiederherzustellen. Erst gewann er Material und als er die Mehrbauern im Zentrum neutralisiert hatte, war der volle Punkt unter Dach und Fach. Die restlichen Partien sahen auch vielversprechend aus. Doch gerade als es so aussah, als würde sich Steffen Schöne aus den Mattdrohungen befreien, leitete ein Läuferopfer seines Gegners die Niederlage ein. Nach dem Verlust der Dame gab er die Partie auf. Am Spitzenbrett stand Peter Ziegler optisch etwas besser und sein Gegner würde auch bald in arge Zeitnot kommen. In dieser Stellung bot er remis an, auch weil an Brett 2 ein Endspiel entstanden war, das praktisch nicht zu verlieren war. Peters Gegner akzeptierte und so war es an Hans-Ludwig Hestermann, die Entscheidung herbeizuführen. Das schon erwähnte Endspiel war eigentlich gewonnen, doch Hans-Ludwig bot ein mannschaftsdienliches Remis an um den Sieg nicht zu gefährden. So stand der finale Spielstand von 4,5:3,5 schon um halb Elf fest und wir konnten zufrieden die Heimreise antreten.

Die Tabellensituation ist durch den gleitenden Abstieg wie immer unklar. Zwar haben wir nun 10 Punkte, wir wissen aber noch nicht ob und das schon zum Klassenerhalt reicht. In den verbleibenden zwei Spielen sollten wir also nochmals punkten, damit nichts mehr anbrennen kann. Erste Gelegenheit dazu ergibt sich in zwei Wochen, wenn es gegen den Tabellenführer aus Postbauer-Heng geht.

 

Runde 5: SK Neumarkt 2 - Zabo 2 7:1

Böse Klatsche in Neumarkt

Nach dem Sieg gegen Noris Tarrasch waren wir zuversichtlich auch in Neumarkt punkten zu können. Leider wurde daraus nichts, denn in Neumarkt kamen wir mit 7:1 unter die Räder. Einzig Hans Ott und Hans-Ludwig Hestermann holten ein Remis.

Doch der Reihe nach: Nach kurzer Zeit stellte Juan-Luis Ott eine Figur ein, weil er ein Damenschach übersah. Die Partie war nach dem Materialverlust auch schnell zu Ende. Hans Ott bekam nach nur elf Zügen eine Punkteteilung angeboten, die er aufgrund vielversprechend stehender Partien auch annahm. Der Spieler, der bisher alles gewann, nämlich Stefan Schmid, kassierte seine erste Niederlage. Zwar zerlegte er den Damenflügel seines Gegners, aber ein Läuferopfer auf f2 entblößte seinen eigen König welcher dann im folgenden Angriff zugrunde ging. Die nächste verlorene Partie spielte Bernd Wettermann. Er übersah einen Springerabzug der mit Figurengewinn und dem Einschlag der Dame auf h7 drohte. Diese Drohung war nicht mehr abzuwehren und so verlor Bernd erst Material und dann die Partie. Peter Ziegler spielte ein Königsgambit und stand erst sehr vorteilhaft. Doch Stück für Stück verbesserte sein Gegner seine Stellung und so musste Peter bald feststellen, dass sein König in einem vernichtenden Angriff stand aus dem er nicht mehr entkommen konnte. Hans-Ludwig Hestermann hätte wohl auch verlieren müssen. Denn der Bauernverlust im Endspiel hätte eigentlich zum Verlust führen müssen, doch sein Gegner spielte unachtsam und so endete das Spiel mit einem Remis. Im Mittelspiel sah sich Steffen Winterfeld plötzlich einer Bauerngabel gegenüber und verlor so eine Figur. Zwar kämpfte er noch lange, aber unterlag dann doch im Endspiel. Thomas Hahn wehrte einen Königsangriff ab indem er die Bauern vor dem Monarchen lockerte. Zwar gewann er einige Bauern und stand passabel, doch die aufgelockerte Königsstellung wurde ihm nach der Zeitkontrolle doch zum Verhängnis.

Sieben zu sieben Punkte stehen nun auf dem Konto der Mannschaft, die den 5. Platz der Kreisliga 1 belegt. In drei Wochen erwarten wir dann die Mannschaft von Jäklechemie, die am Tabellenende steht und damit zu schlagen wäre. Hoffen wir das Beste!

 

Runde 6: Zabo 2 vs. JÄKLECHEMIE 2 3:5

Unnötige Niederlage im Heimspiel

Gegen den vorletzten der Tabelle, nämlich die 2. Mannschaft von JÄKLECHEMIE, gab es eine vermeidbare Niederlage. Am Ende stand es 3:5, obwohl nach dem Verlauf des Kampfes mindestens ein Unentschieden drin gewesen wäre. Doch der Reihe nach:

Das erste entschiedene Spiel des Abends hatte Steffen Schöne. Er war in ein schwieriges Doppelturm-Endspiel geraten und musste sich gegen zwei aktive Türme verteidigen. Die eigenen Türme standen hingegen sehr passiv, weshalb erst einige Bauern und dann die Partie verloren ging. Auch Bernd Wettermann kam in Nachteil, als er einen Läufer gab um Angriff auf den gegnerischen König zu bekommen. Zwar öffnete er die Königstellung, aber als seine Türme gegen die Dame verloren gingen waren sämtliche Mattideen perdu. Gegen zwei Türme und einen Läufer war die einzelne Dame natürlich auf verlorenen Posten und so stand es 0:2 gegen uns. Ein Remis steuerte Peter Ziegler bei. Er erreichte ein Endspiel in dem er zeitweise einen Mehrbauern hatte, doch am Ende geht das Spiel remis aus. Den ersten vollen Punkt steuerte dann Helmut Blank zum Ergebnis bei. Lange Zeit stand seine Partie ausgeglichen und es entbrannte ein Kampf um die offene c-Linie. Als seine Gegnerin einen Königsangriff versuchte, kam Helmut über die nun unverteidigte Linie in die gegnerische Stellung und gewann die Partie schnell. Steffen Winterfeldt hatte die unglaubliche Chance eine Dame gegen einen Turm zu gewinnen, wenn die Partieaufzeichnung stimmt. Doch aus unerfindlichen Gründen nahm er das angebotene Material nicht, weswegen ich an der Richtigkeit der Aufzeichnung zweifle. Die Partie ging jedenfalls unentschieden aus. Thomas Hahns Partie war schon fast auf Dauerschach gestanden. Doch als seine Gegnerin einige Bauern hergab stand er plötzlich auf Gewinn. Doch statt zu gewinnen fand er den wohl schlechtesten Zug in der Stellung und ließ sich durch einen Fünfzüger Matt setzen. Auch Hans-Ludwig Hestermann hatte eine ausgeglichene Stellung, wollte aber die Remisangebote seines Gegners nicht akzeptieren, weil wir im Mannschaftskampf hinten lagen. Am Ende ging er aber an einem Freibauern zugrunde, was den Endstand von 3:5 besiegelte.

Die vielen ausgelassenen Chancen könnten zum Problem werden, da die verbleibenden drei Kämpfe gegen starke Mannschaften zu spielen sind, wir aber noch Punkte brauchen um nicht am Ende doch noch abzusteigen.

 

Runde 4:Zabo 2 - Noris Tarrasch 5 5,5:2,5

Ein unverdienter Sieg

Deutlich sah das Ergebnis am Ende aus, aber wenn man ehrlich ist, war der Kampf eigentlich fast verloren. Mit diesem Sieg setzt sich Zabo 2 vorerst in der oberen Tabellenhälfte fest.

Nachdem an Brett 1 kein Gegner auftauchte, gewann Peter Ziegler kampflos. Schon im 5. Zug nahm Larry König einen Bauern, den sein Gegner eingestellt hatte. Danach bot er Remis an, was sein Kontrahent dankend annahm. Ein weiteres Remis steuerte Hans-Ludwig Hestermann bei. Optisch stand er überlegen, da er besser entwickelt war und der König etwas luftig aussah, doch der Rechner beurteilt seine Stellung nur als ausgeglichen. Auch am siebten Brett einigte sich Horst Spülbeck auf eine Punkteteilung. Steffen Winterfeldt traf mit seiner gewohnten Eröffnung auf einen ehemaligen Zaboraner, nämlich Hubert Mantel, der diese Eröffnung von Steffen aber kannte. Entsprechend schwer tut sich Steffen und auch der Rechner attestiert der taktisch aufgeladenen Stellung nur Vorteile für den Gegner. Nach dem Abtausch der Figuren ergibt sich aber ein gleiches Endspiel und man einigt sich auf Remis. An Brett sechs tat sich Bernd Wettermann ebenfalls schwer. Zuerst verlor er einen Bauern, doch dann konsolidierte er seine Stellung, öffnete eine Linie und drang mit dem Turm in des Gegners Stellung ein. Danach aktivierte er seinen König und rasierte die gegnerischen Bauern nach und nach ab. Gegen seinen freien b-Bauern war dann kein Kraut mehr gewachsen. Stefan Schmid spielte wohl die hoffnungsloseste Partie des Abends. Nach der Eröffnung stand er so passiv, dass er sich zu einem Figurenopfer genötigt sah. Der Rechner kann nichts Gutes an dem Opfer erspähen. Nach und nach tauschen sich die Figuren und die Stellung wird immer trostloser. Doch dann raubt Stefans Gegner einige Bauern am Flügel, um sich Freibauern zu schaffen. Unterdessen schafft sich Stefan seinerseits einen Freibauern im Zentrum und dann geschieht das Wunder: Er gewinnt die Figur zurück und plötzlich steht ein gewonnenes Endspiel auf dem Brett. Auch Thomas Hahn war schon am Rande der Niederlage. Er büßte eine Qualität ein und versuchte im Nachgang die Stellung um jeden Preis geschlossen zu halten. Das gelang notdürftig und so bearbeiteten seine starken Springer den gegnerischen König und dessen Türme. Nach Stefans Sieg willigte Thomas Gegner ob des verlorenen Mannschaftskampfes in eine Punkteteilung ein.

Durch diesen glücklichen Sieg stehen wir nun auf Platz 4 der Tabelle. Diesen Tabellenplatz gilt es in zwei Wochen zu verteidigen, wenn wir beim SK Neumarkt 2 zu Gast sein werden.

 

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