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2. Mannschaft 2018/2019

Runde 2: Zabo 3 - Zabo 2 4:4

Bruderkampf endet Unentschieden

In der 3. Runde kam es zum Bruderkampf zwischen den beiden K1-Mannschaften aus Zabo. Nach einem harten und vor allem spannenden Kampf stand es am Ende 4:4 zwischen Zabo 3 und Zabo 2. Damit steht Zabo 2 mit ausgeglichenem Punktekonto im Mittelfeld der Tabelle.

Rene Stenzel saß Christoph Koblenz gegenüber und leitete einen Königsangriff mit seiner Dame ein. Dann führte er einen Springer in den Angriff übersah aber, dass der Springer den Rückweg der Dame abschnitt. Christoph packte die Chance am Schopf, opferte einen Bauern und fing die Dame, was zur Aufgabe von Rene führte. Damit führte Zabo 3 mit 1:0. An Brett 3 kam es zum Duell Stefan Schmid gegen Dietrich Münzenberg. Es entstand eine komplizierte Stellung im Mittelspiel in der Dietrich ein Fehler unterlief der Material kostete. Stefan nutzte das materielle Übergewicht und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab, das Dietrich aufgab nachdem auch noch sein letzter Turm vom Brett verschwinden würde. Ein Brett weiter hatte Steffen Winderfeldt am Damenflügel seine Bauern weit vorgetrieben. Adelbert Röckl konnte nur zusehen wie erst sein a-Bauer fiel und dann Steffens Bauern auf seine Grundreihe zusteuerten. Letztlich musste Adelbert seinen Turm für einen Bauern opfern und so brachte Steffen die Mannschaft von Zabo 2 erstmals in Führung. Am vorletzten Brett beharkten sich Steffen Schöne und Atilla Albayrak. Steffen kam in eine leicht schlechtere Stellung und bot ein Remis an, das Atilla schließlich annahm. An Brett 6 startete Klaus Klinger einen Königsangriff und verzichtet damit auf seine Rochade. Bernd Wettermann kontert den Angriff und Klaus muss seinen König in Sicherheit bringen. Danach verstärkt Klaus seien Angriff durch seine Schwerfiguren und siegt am Ende gegen den schwarzen König der sich nicht mehr verteidigen kann. Damit zieht Zabo 3 nach Punkten wieder gleich. An Brett 3 kam es zu einem Friedensschluß. Zwar versuchte Hans-Ludwig Hestermann noch lange ein ausgeglichenes Endspiel zu kneten, aber Sebaydin Hüseinov gab das Remis nicht mehr aus der Hand. Thomas Hahn und Siegfried Mankus spielten einen Abtausch-Franzosen. Die Variante ist als sehr remisverdächtig bekannt. Doch es gelang Thomas einen Bauern zu erobern. Beim Versuch das Mehrmaterial zu verteidigen unterlief ihm ein Fehler und Siegfried bekam seinen Bauern zurück. Das entstandene Damenendspiel war wohl objektiv remis, weshalb die Kontrahenten sich auf eine Punkteteilung einigten. Am Spitzenbrett gab es Spannung pur! Peter Ziegler erspielte sich gegen Thomas Oram einen Vorteil. Thomas König stand am Rand und Peter drohte vielfach ihn matt zu setzen. Doch die gute Stellung hatte Peter viel Zeit gekostet und es war unsicher ob er in der verbleibenden Zeit die Stellung in einen ganzen Zähler umsetzten konnte. Schlussendlich musste Peter Fischer-Zeit beantragen, obwohl er nun einen deutlichen Vorteil hatte. Da aber das beantragen der Fischer-Zeit einen Remisangebot gleich kommt nahm Thomas die Punkteteilung an und so endete der Kampf 4:4.

Die nächste Runde findet erst nach Weihnachten statt und bis dahin wird Zabo 2 im Mittelfeld der Tabelle überwintern.

 

Runde 2: Zabo 2 - SW Nürnberg Süd 6 5,5:2,5

Die ersten Punkte in der Saison 2018/2019

Am Freitag fand das erste Heimspiel der aktuellen Spielzeit statt. Zabo 2 empfing die sechste Mannschaft von SW Nürnberg Süd. Nach der Auftaktniederlage gegen Stein stand Zabo schon unter Zugzwang, ein Sieg war quasi Pflicht. Doch der Druck, der auf der Mannschaft lastete, konnte den ersten Saisonsieg nicht verhindern, der sogar mit 5,5:2,5 ziemlich deutlich ausfällt.

Stefan Behlert beendete seine Partie mit einer Zugwiederholung nach nur 13 Zügen und so stand der Kampf nach einer knappen Stunde ausgeglichen. Den ersten Erfolg meldete Steffen Winterfeldt. Ihm war es gelungen aus dem Kampf um die c-Linie als Sieger hervorzugehen, weil sein Gegner einen Abzug übersah, was am Ende entscheidendes Mehrmaterial für Steffen bedeutete. Den nächsten vollen Zähler machte Stefan Schmid perfekt. Nach einem Abtausch-Spanier gewann er den Kampf um die offene Linie, führte einen Turm ins gegnerische Lager und kam dadurch zum Erfolg. Auch Steffen Schöne obsiegte durch aktives Figurenspiel über seinen Gegner, der zum Ende der Partie auch noch einen Turmgewinn durch eine Läufergabel übersah. Ebenfalls einen ganzen Zähler steuerte Benjamin Schwegler zum Gesamtergebnis bei. Bei entgegengesetzt rochierten Königen war der Druck, den Benjamin aufbaute einfach stärker, so dass sein Gegner die Waffen streckte. Auch an den übrigen Brettern sah es vielversprechend aus. Thomas Hahn setzte in einem Holländer den gegnerischen König stark unter Druck, doch ein unachtsamer Zug in Zeitnot verspielte den Vorteil und ein ungerechtfertigtes Opfer beendete die Partie zu Gunsten seines Gegners. Auch Bernd Wettermann stand gut. Er hatte sich einen gedeckten Freibauern erspielt, der zudem noch ein Mehrbauer war. Bei der Verwertung des Vorteils ging aber etwas schief und plötzlich ging Bernds Läufer und damit auch die ganze Partie verloren. So lag es an Peter Ziegler den Schlusspunkt zu setzen. In beiderseitiger Zeitnot befreite sich Peter aus einer anfangs doch recht passiven Stellung und glich aus, weil sein Gegner es vorzog seinen Springer, der unvertreibbar in Peters Stellung thronte, wieder weit zurückzuziehen. Als Peter aus einer weiteren Unachtsamkeit noch durch eine Springergabel die Qualität gewinnen konnte, war die Partie zu seinen Gunsten entschieden.

Durch diesen überzeugenden Auftritt haben wir unsere ersten Mannschaftspunkte eingefahren und treffen nun in zwei Wochen auf die Mannschaft Zabo 3. Aus dem Vorjahr ist noch eine Rechnung offen, denn damals verloren wir das Bruderduell recht deutlich. Dieses Jahr wird das hoffentlich anders!

 

Runde 1: SC Stein - Zabo 2 4,5:3,5

Die Risiken des Königsgambits

Der erste Kampf in einer neuen Spielzeit ist immer etwas besonderes. Vor diesem Spiel hat man in der Regel wenig Plan wie die Mannschaft sich gegen die anderen Teams behaupten wird und gegen welche Gegner es einfach oder auch fast aussichtslos werden wird. Zum Start dieser Spielzeit ging es gegen den SC Stein, gegen den wir in der vorherigen Saison ziemlich alt aussahen. Auch diesmal sollten wir wieder verlieren.

Zunächst liefen wir einem 0:1-Rücksand hinterher, denn wir waren leider nur zu siebt. Doch dann lief es erst ganz gut an, als Steffen Schöne seinem Gegner ein Matt aufzwang. Schon viele Züge zuvor hatte er sich einen Vorteil erspielt, denn die Verteidigung seines Gegners war löchrig geworden. Steffen räumte einen Verteidiger vom Feld, drang mit der Dame ein und gewann daraufhin. Benjamin Schwegler kam gut aus der Eröffnung und stand erst gut. Doch Zug um Zug verschlechterte sich seine Stellung. Nach einen Springer-Einschlag auf f7 stand er zwischenzeitlich auf Verlust, bevor der Zaboraner in ein ungleichfarbiges Läuferendspiel einlenken konnte und die Punkteteilung sicherte. Das erste Königsgambit stand auf dem Brett von Thomas Hahn. Er entschied sich im guten Glauben an den Vorteil im 7. Zug einen Läufer auf f7 zu opfern. Doch so klar war die Stellung danach nicht und sein Gegner verteidigte sich ausreichend, so dass am Ende das fehlende Material die Partie entschied. Auch Peter Ziegler entschied sich für das Risiko und spielte ebenfalls ein Königsgambit. Doch auch in dieser Partie wurde das Risiko nicht belohnt. Zwar hatte Peter nach einem Figurenopfer Oberwasser, aber eine falsche Entscheidung in knapper Zeit kostet auch die zweite Königsgambit-Partie des Abends. Inzwischen hatte Bernd Wettermann ein gewonnenes Endspiel auf dem Brett stehen. Erst stand er etwas gedrückt, aber in der finalen Partiephase nutze er einen weit vorgerückten Bauern um sich einen entscheidenden Vorteil zu erspielen. Steffen Winterfeldt hatte im gesamten Spiel Druck auf einen rückständigen Bauern auf der d-Linie. Doch dieser reichte nicht aus um entscheidenden Vorteil zu erlangen. Nach dem Tausch der meisten Figuren war nicht mehr genug Material auf dem Brett um noch auf Gewinn zu spielen, weshalb die Partie schlussendlich mit einem Remis endete. Es lag nun an Stefan Behlert, seine Partie zu gewinnen und ein Unentschieden herzustellen. Doch das entstandene Leichtfigurenendspiel war festgefahren und so musste auch er in ein Remis einwilligen.

Die Revanche für die Vorjahresniederlage war damit knapp gescheitert. Bereits in drei Wochen steht das erste Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast wird die sechste Mannschaft von SW Nürnberg Süd sein.

 

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